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Exklusiv für Schulen: Konzerteinführung mit Markus Poschner

Exklusiv für Schulen: Konzerteinführung mit Markus PoschnerEine exklusive Konzerteinführung vom Dirigenten persönlich – das gibt es nicht alle Tage! In diesen Genuss kamen heute drei Bremer Schulen, die sich für das Konzert „phil sagend“ bereits Karten gesichert haben. Markus Poschner, Bremens Generalmusikdirektor, besuchte das Schulzentrum Findorff, die Wilhelm-Focke-Oberschule und das Schulzentrum Rockwinckel, um die Schüler und Schülerinnen auf Beethoven einzustimmen. Unterstützt wurde er von Friederike, Michelle und Paulina, drei Schülerinnen des Max-Planck-Gymnasiums Delmenhorst, die das Konzert am 27.6. in der Glocke moderieren werden.

 

Mit „phil sagend“ haben die Bremer Philharmoniker und die Schüler des Max-Planck-Gymnasiums ein neues Konzertformat entwickelt, das vor allem Jugendliche und junge Erwachsene ansprechen soll. Im März 2009 war das erste „phil sagende“ Konzert mit Werken des estnischen Komponisten Erkki Sven T??r ein voller Erfolg. Nun steht Beethovens 7. Symphonie auf dem Programm - und was Beethoven mit HipHop und Rap verbindet, erfuhren die Schüler der drei Bremer Schulen von Poschner und seinem jungen Team.

 

Durch kurze Musikeinspielungen und geschickte Fragen brachte Poschner seine Zuhörer rasch auf die richtige Spur: ähnlich wie heutige Hiphop-Stars provokativ wirken, erging es auch Beethoven mit seiner Symphonie. Er wandte sich ab vom herkömmlichen Musikgeschmack der damaligen Gesellschaft. Statt Melodie stellte er den Rhythmus in den Vordergrund und stieß damit auf Unverst?ndnis. Er erntete Fassungslosigkeit – eine Reaktion, die sich gerade bei jungem Publikum heute zu wiederholen scheint, wenn sie klassische Musik hören. „Zu langatmig“ und „Zu anstrengend“ erscheinen Werke klassischer Komponisten, so die Ansicht vieler Jugendlicher. Kein Wunder, sind deren Ohren doch unseren heutigen Hörgewohnheiten entsprechend auf 3- bis 4-Minuten-Songs getrimmt. Da erscheinen Symphonien schnell unerträglich lang.

 

Doch Poschner, Paulina, Michelle und Friederike animierten die Jugendlichen sich zu öffnen und sich einzulassen auf eine Reise in unbekanntes Terrain. „Ihr müsst Beethoven gar nicht toll finden, aber hört trotzdem mal hin. Denn es ist spannend zu erleben, was seine Musik mit einem macht, welche inneren Bilder man sieht, wenn man seine Musik hört“, sagte Paulina. Dazu haben die Max-Planck-Schüler gleich einen Kurzkrimi gedreht, der am Konzertabend gemeinsam mit einer HipHop-Choreographie seine Premiere feiern wird - dramatisch, emotionsgeladen und voller Hochspannung. „Einfach mal auf Klassik einlassen!“ lautete auch der Tipp von Friederike und Michelle. In diesem Sinne hoffen die Protagonisten auf viele Konzertbesucher am 27. Juni in der Glocke.

 

 

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