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Menuett mit Nils Mönkemeyer

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Diesen Schultag werden die 66 Fünftklässler der Bremer Oberschule am Barkhof so schnell nicht vergessen: Sie hatten Besuch von dem Bratschisten Nils Mönkemeyer, der in kürzester Zeit die Bühnen der Konzertsäle in aller Welt eroberte! Im Jargon der Schülerinnen und Schüler bezeichnet man so jemanden als „Shooting-Star“. Am Tag zuvor hatten die Kinder bereits Gelegenheit, Mönkemeyer bei der Generalprobe für sein Konzert mit den Bremer Philharmonikern in der Glocke zu erleben - umso spannender nun, ihn all das zu fragen, was Zehn- und Elfjährige schon immer mal von einem Weltstar erfahren wollten. So berichtete Nils Mönkemeyer ausgiebig und sichtbar gut gelaunt über seine ersten Erlebnisse beim (damals noch) Geigenunterricht, wie „uncool“ ihn einige Mitschüler fanden, wenn er statt E-Gitarre lieber Bratsche spielte und wie er schließlich zu der Erkenntnis gelangte, dass es wichtiger ist, Freude an dem zu haben, was man tut, als darüber zu grübeln, was andere darüber denken. Diese Freude teilte er unmittelbar mit den Kindern, als er sie zu einer Komposition von Johann Sebastian Bach spontan ein Menuett tanzen ließ – und siehe da, es kam an und wirkte gar nicht „uncool“, sondern rief tosenden Applaus hervor. „Echt krass, die Musik!“, „Voll nett, der Nils!“ und „Megacool, wenn man so spielen kann!“ lautete somit die abschließende Beurteilung dieser unterhaltsamen Schulstunde.

Der Besuch von Nils Mönkemeyer wurde ermöglichst durch die Initiative „Rhapsody in School“, mit der die Bremer Philharmoniken seit mehreren Jahren eng verbunden sind. Mehr Informationen dazu unter www.rhapsody-in-school.de.

 

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