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Rhapsody in School ... mais en francais, s'il vous plait!

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Zu einer unterhaltsamen Kombination aus Französisch- und Musikunterricht kam es am vergangenen Dienstag am Gymnasium Horn in Bremen als 25 Schülerinnen und Schüler Besuch von der französischen Pianistin Lise de la Salle bekamen - und da die Jugendlichen im kommenden Schuljahr das bilinguale „Abibac“ ablegen werden, sprach man ausschließlich französisch mit dem prominenten Gast.
 
Tags zuvor hatten die Gymnasiasten bereits Gelegenheit, Lise de la Salle bei der Generalprobe für ihr Konzert mit den Bremer Philharmonikern in der Glocke zu erleben. Die Pianistin ist nur wenige Jahre älter als die Probengäste und bot mit ihrer lockeren, offenen Art den Beweis dafür, dass Musiker aus der Klassikszene nicht zwingend langweilig, brav und jenseits der Dreißig sein müssen. In einer angeregten auf französisch geführten Unterhaltung tauschten sich Lise de la Salle und die Schülerinnen und Schüler über ihre so unterschiedlich verlaufende Jugend aus. Lise de la Salle verließ bereits mit 10 Jahren die Schule, und erhielt Privatunterricht, damit sie den Lernplan optimal mit ihrer musikalischen Ausbildung verknüpfen konnte. Bereits als Jugendliche war sie fast mehr in Konzertsälen und Hotels zuhause als daheim in Frankreich. Trotzdem entdeckten die Horner Schülerinnen und Schüler auch viele Gemeinsamkeiten: In ihrer Freizeit liebt Lise de la Salle es genauso wie die Horner Schülerinnen und Schüler sich mit Freunden zu treffen, in Cafés zu sitzen und shoppen zu gehen. Und als Lise de la Salle sich nach einer guten Stunde mit einer Nocturne von Chopin verabschiedete, konnten sogar viele die Liebe zu klassischen Musik mit ihr teilen.
 
Der Besuch von Lise de la Salle wurde ermöglichst durch die Initiative „Rhapsody in School“, mit der die Bremer Philharmoniken seit mehreren Jahren eng verbunden sind. Mehr Informationen dazu unter www.rhapsody-in-school.de.

 

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