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Termine unter 'Philharmonische Konzerte'
Sonntag, November 19, 2017

Termin Name

Datum

1. Philharmonisches Konzert

[title][subtitlebar]
Bremer Philharmoniker

"Don Eulenspiegel"

Werke von Dmitrij Schostakowitsch und Richard Strauss Frank Peter Zimmermann, Violine; Markus Poschner, Dirigent


1. Philharmonisches Konzert "Don Eulenspiegel" Dmitrij Schostakowitsch (1906–1975) Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 77 (op. 99) Richard Strauss (1864–1949) "Don Juan" op. 20 "Till Eulenspiegels lustige Streiche" op. 28 Frank-Peter Zimmermann, Violine Markus Poschner, Dirigent Alle drei pfiffen sie auf die Hüter der Normen. Auf das, was "die da oben" verlangen. Und jeder rebellierte auf seine Art, stets balancierend am Abgrund. Für Don Juan, den stolzen Frauenverführer, endete das Spiel tödlich – im finalen Duell streckte er freiwillig die Waffen. Till Eulenspiegel bezahlte seine Scherze mit dem Galgen – wobei Richard Strauss in seiner grandiosen Tondichtung dem Narren vergönnt, das letzte schelmische Wort zu behalten. Dmitrij Schostakowitsch dagegen kam mit dem Leben davon, er behielt die Balance. Weil er zum Beispiel so klug war, sein 1948 entstandenes erstes Violinkonzert in der Schublade zu belassen und es erst nach Stalins Tod zu veröffentlichen. Denn dieses Konzert ist im Kern von schmerzlicher Traurigkeit, und wenn es lebhaft wird, dann klingt es dämonisch und grotesk – und damit so gänzlich anders, als man es von einem Komponisten in der stalinistischen Sowjetunion einforderte. Doch letztlich konnte Schostakowitsch über seinen Widersacher lachen. Das Eulenspiegel-Lachen eines Aufrechten. Frank-Peter Zimmermann "Das erste Violinkonzert von Schostakowitsch ist ein Schlüsselwerk in seinem Schaffen. Es ist jedes Mal eine psychische und physische Herausforderung, die Ängste und Kämpfe dieser kompromisslosen Seelenmusik zu durchleben."

Montag, Oktober 01, 2012 8:00 pm - 9:00 pm
Diese Veranstaltung wiederholt sich nicht

1. Philharmonisches Konzert

Bremer Philharmoniker

"Don Eulenspiegel"

Werke von Dmitrij Schostakowitsch und Richard Strauss Frank Peter Zimmermann, Violine; Markus Poschner, Dirigent


1. Philharmonisches Konzert "Don Eulenspiegel" Dmitrij Schostakowitsch (1906–1975) Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 77 (op. 99) Richard Strauss (1864–1949) "Don Juan" op. 20 "Till Eulenspiegels lustige Streiche" op. 28 Frank-Peter Zimmermann, Violine Markus Poschner, Dirigent Alle drei pfiffen sie auf die Hüter der Normen. Auf das, was "die da oben" verlangen. Und jeder rebellierte auf seine Art, stets balancierend am Abgrund. Für Don Juan, den stolzen Frauenverführer, endete das Spiel tödlich – im finalen Duell streckte er freiwillig die Waffen. Till Eulenspiegel bezahlte seine Scherze mit dem Galgen – wobei Richard Strauss in seiner grandiosen Tondichtung dem Narren vergönnt, das letzte schelmische Wort zu behalten. Dmitrij Schostakowitsch dagegen kam mit dem Leben davon, er behielt die Balance. Weil er zum Beispiel so klug war, sein 1948 entstandenes erstes Violinkonzert in der Schublade zu belassen und es erst nach Stalins Tod zu veröffentlichen. Denn dieses Konzert ist im Kern von schmerzlicher Traurigkeit, und wenn es lebhaft wird, dann klingt es dämonisch und grotesk – und damit so gänzlich anders, als man es von einem Komponisten in der stalinistischen Sowjetunion einforderte. Doch letztlich konnte Schostakowitsch über seinen Widersacher lachen. Das Eulenspiegel-Lachen eines Aufrechten. Frank-Peter Zimmermann "Das erste Violinkonzert von Schostakowitsch ist ein Schlüsselwerk in seinem Schaffen. Es ist jedes Mal eine psychische und physische Herausforderung, die Ängste und Kämpfe dieser kompromisslosen Seelenmusik zu durchleben."

Dienstag, Oktober 02, 2012 8:00 pm - 9:00 pm
Diese Veranstaltung wiederholt sich nicht

2. Philharmonisches Konzert

[title][subtitlebar]
Bremer Philharmoniker

"König von Thule"

Werke von Astor Piazzolla, Johann Sebastian Bach, Carl Friedrich Zelter und Felix Mendelssohn Bartholdy Denis Patkovic, Akkordeon; Michael Hofstetter, Dirigent


2. Philharmonisches Konzert "König von Thule" Astor Piazzolla (1921–1992) "Fuga y misterio" Johann Sebastian Bach (1685–1750) Konzert für Cembalo und Orchester A-Dur BWV 1055 (Adaption Denis Patkovic) Carl Friedrich Zelter (1758–1832) Ballade "Es war ein König in Thule" Z. 124/III-3 Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 "Italienische" Denis Patkovic, Akkordeon Michael Hofstetter, Dirigent "Es war ein König in Thule": Nur auf dem Akkordeon, wie von einem Bänkelsänger auf der Gasse, wird die Ballade vom treuen, weisen Monarchen am Ende seines Lebens hier angestimmt. Ein bisschen Wehmut war sicher mit im Spiel, als Felix Mendelssohn 1832 am zweiten Satz seiner ansonsten so lebensfrohen vierten Symphonie arbeitete. Die Ballade vom alten König zitiert er hier – wohl als Hommage sowohl an den Verfasser des Textes, Johann Wolfgang von Goethe, als auch an den der Vertonung, Carl Friedrich Zelter, beide waren sie gerade gestorben. Zelter war sein Lehrer, bei Goethe war der junge Mendelssohn lange zu Gast. Zelter war es auch, der Mendelssohn wie Goethe zu Bach-Verehrern machte. Als Goethe Bachs Orgelmusik hörte, sei es ihm "als wenn die ewige Harmonie sich mit sich selbst unterhielte, wie sich’s etwa in Gottes Busen, kurz vor der Weltschöpfung, möchte zugetragen haben". Denis Patkovic "Für mich als Solokünstler ist es immer wieder ein beeindruckendes Erlebnis, mein Instrument im Zusammenklang mit einem Orchester neu zu erleben. Ich freue mich sehr auf die gemeinsamen Konzerte!"

Montag, Oktober 22, 2012 8:00 pm - 9:00 pm
Diese Veranstaltung wiederholt sich nicht

3. Philharmonisches Konzert

[title][subtitlebar]
Bremer Philharmoniker

"Debussy pur"

Werke von Claude Debussy Charlotte Hellekant und Lucia Duchonova, Mezzosopran; Jean-Louis Steuermann, Klavier; Andreas Mildner, Harfe; Carlo Rizzi, Dirigent


3. Philharmonisches Konzert
"Debussy pur"

Tag 1
Claude Debussy (1862–1918)
Trois nocturnes: "Nuages", "La Damoiselle élue"
Trois Nocturnes: "Sirènes"
"La Mer"

Charlotte Hellekant, La Damoiselle
Lucia Duchonova, Une Récitante
Damenchor des Schleswig-Holstein Musikfestivals

Tag 2
Claude Debussy
Trois Nocturnes: "Fêtes"
Fantaisie pour piano et orchestre
Deux danses pour harpe chromatique et orchestre d'instruments à cordes
"Images": "Iberia"

Jean-Louis Steuermann, Klavier
Andreas Mildner, Harfe

Carlo Rizzi, Dirigent

Erst war’s ein Schimpfwort, dann wurde es ein Fachbegriff: Der "Impressionist" malt mehr den subjektiven Eindruck als den objektiven Gegenstand, oft in diffusem Licht. Nebelige Unschärfe in Öl – was das mit Claude Debussy zu tun hat? Nun, gerne wird der Franzose als der maßgebliche Komponist des Impressionismus bezeichnet. Wie die Maler ihre Ateliers öffneten und das wahre Licht suchten, öffnete Debussy den Klangfarbkasten. Die Rhythmen schweben, die Harmonik ist so frei geworden wie die Form. Ein wenig nach Leinwand duften auch die Werktitel: Das symphonische Triptychon "Nocturnes", die drei symphonischen Skizzen "La Mer", die "Images" – all das hat aber nichts mit verschwommen-zartem Pastell zu tun, umso mehr mit einem gänzlich neuen Ausdruck musikalischer Reflexion.
Neben den Debussy-Klassikern gibt’s auch eine Rarität am ersten der beiden "pur"-Tage: In der Kantate "La damoiselle élue" sinniert eine Verstorbene im Himmel über die Liebe. Das aber klingt nun mehr nach Wagner als nach Impressionismus.

"Es liegt schon eine einzigartige Ironie darin, daß das gleiche Publikum, das nach Neuem verlangt, jedesmal dann außer Fassung gerät und sich mokiert, wenn man versucht, es aus seinen Gewohnheiten und seinem eingefleischten Wohlbehagen herauszulocken." (Claude Debussy)

 

Sonntag, November 18, 2012 11:00 am - 12:00 pm
Diese Veranstaltung wiederholt sich nicht

3. Philharmonisches Konzert

[title][subtitlebar]
Bremer Philharmoniker

"Debussy pur"

Werke von Claude Debussy Charlotte Hellekant und Lucia Duchonova, Mezzosopran; Jean-Louis Steuermann, Klavier; Andreas Mildner, Harfe; Carlo Rizzi, Dirigent


3. Philharmonisches Konzert
"Debussy pur"

Tag 1
Claude Debussy (1862–1918)
Trois nocturnes: "Nuages", "La Damoiselle élue"
Trois Nocturnes: "Sirènes"
"La Mer"

Charlotte Hellekant, La Damoiselle
Lucia Duchonova, Une Récitante
Damenchor des Schleswig-Holstein Musikfestivals

Tag 2
Claude Debussy
Trois Nocturnes: "Fêtes"
Fantaisie pour piano et orchestre
Deux danses pour harpe chromatique et orchestre d'instruments à cordes
"Images": "Iberia"

Jean-Louis Steuermann, Klavier
Andreas Mildner, Harfe

Carlo Rizzi, Dirigent

Erst war’s ein Schimpfwort, dann wurde es ein Fachbegriff: Der "Impressionist" malt mehr den subjektiven Eindruck als den objektiven Gegenstand, oft in diffusem Licht. Nebelige Unschärfe in Öl – was das mit Claude Debussy zu tun hat? Nun, gerne wird der Franzose als der maßgebliche Komponist des Impressionismus bezeichnet. Wie die Maler ihre Ateliers öffneten und das wahre Licht suchten, öffnete Debussy den Klangfarbkasten. Die Rhythmen schweben, die Harmonik ist so frei geworden wie die Form. Ein wenig nach Leinwand duften auch die Werktitel: Das symphonische Triptychon "Nocturnes", die drei symphonischen Skizzen "La Mer", die "Images" – all das hat aber nichts mit verschwommen-zartem Pastell zu tun, umso mehr mit einem gänzlich neuen Ausdruck musikalischer Reflexion.
Neben den Debussy-Klassikern gibt’s auch eine Rarität am ersten der beiden "pur"-Tage: In der Kantate "La damoiselle élue" sinniert eine Verstorbene im Himmel über die Liebe. Das aber klingt nun mehr nach Wagner als nach Impressionismus.

"Es liegt schon eine einzigartige Ironie darin, daß das gleiche Publikum, das nach Neuem verlangt, jedesmal dann außer Fassung gerät und sich mokiert, wenn man versucht, es aus seinen Gewohnheiten und seinem eingefleischten Wohlbehagen herauszulocken." (Claude Debussy)

Montag, November 19, 2012 8:00 pm - 9:00 pm
Diese Veranstaltung wiederholt sich nicht

2. Philharmonisches Konzert

[title][subtitlebar]
Bremer Philharmoniker

"König von Thule"

Werke von Astor Piazzolla, Johann Sebastian Bach, Carl Friedrich Zelter und Felix Mendelssohn Bartholdy Denis Patkovic, Akkordeon; Michael Hofstetter, Dirigent


2. Philharmonisches Konzert "König von Thule" Astor Piazzolla (1921–1992) "Fuga y misterio" Johann Sebastian Bach (1685–1750) Konzert für Cembalo und Orchester A-Dur BWV 1055 (Adaption Denis Patkovic) Carl Friedrich Zelter (1758–1832) Ballade "Es war ein König in Thule" Z. 124/III-3 Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 "Italienische" Denis Patkovic, Akkordeon Michael Hofstetter, Dirigent "Es war ein König in Thule": Nur auf dem Akkordeon, wie von einem Bänkelsänger auf der Gasse, wird die Ballade vom treuen, weisen Monarchen am Ende seines Lebens hier angestimmt. Ein bisschen Wehmut war sicher mit im Spiel, als Felix Mendelssohn 1832 am zweiten Satz seiner ansonsten so lebensfrohen vierten Symphonie arbeitete. Die Ballade vom alten König zitiert er hier – wohl als Hommage sowohl an den Verfasser des Textes, Johann Wolfgang von Goethe, als auch an den der Vertonung, Carl Friedrich Zelter, beide waren sie gerade gestorben. Zelter war sein Lehrer, bei Goethe war der junge Mendelssohn lange zu Gast. Zelter war es auch, der Mendelssohn wie Goethe zu Bach-Verehrern machte. Als Goethe Bachs Orgelmusik hörte, sei es ihm "als wenn die ewige Harmonie sich mit sich selbst unterhielte, wie sich’s etwa in Gottes Busen, kurz vor der Weltschöpfung, möchte zugetragen haben". Denis Patkovic "Für mich als Solokünstler ist es immer wieder ein beeindruckendes Erlebnis, mein Instrument im Zusammenklang mit einem Orchester neu zu erleben. Ich freue mich sehr auf die gemeinsamen Konzerte!"

Freitag, November 23, 2012 8:00 pm - 9:00 pm
Diese Veranstaltung wiederholt sich nicht

4. Philharmonisches Konzert

[title][subtitlebar]
Bremer Philharmoniker

"Egmont con brio"

Werke von Jörg Widmann und Ludwig van Beethoven

Claire Meghnagi, Sopran; Sebastian Koch, Rezitation; Markus Poschner, Dirigent


4. Philharmonisches Konzert
"Egmont con brio"

Jörg Widmann (*1973)
"Con brio" Konzertouvertüre für Orchester (2008)

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Musik zu Goethes Trauerspiel "Egmont" op. 84

Claire Meghnagi, Sopran
Sebastian Koch, Rezitation
Markus Poschner, Dirigent

Für keinen anderen steht die Charakterangabe "con brio" so archetypisch wie für Ludwig van Beethoven. "Mit Feuer" gespielt, dann ist’s ureigener Beethoven. Darum hat der Komponist Jörg Widmann 2008 seine Konzertouvertüre mit "con brio" überschrieben, griff er hier doch die grimmige Bewegungsenergie der siebten und achten Symphonie auf. Denn: Er habe sich die Aufgabe gestellt, "Furor und rhythmisches Drängen" (Widmann) nach Art von Beethoven zu entfachen. Beethoven selbst war ja "leider eine ganz ungebändigte Persönlichkeit", die die Welt "detestabel" fand. Detestabel, verabscheuungswürdig also, was für ein schönes Wort. Die Einschätzung stammt von Johann Wolfgang von Goethe – Beethoven und Goethe lernten sich 1812 kennen, sie schätzten sich, sie mochten sich aber nicht. Auf die Schauspielmusik zum Trauerspiel "Egmont" hatte das keinen Einfluss mehr, die war da bereits komponiert. Sie endet mit einer Siegessymphonie – natürlich Allegro con brio.

"Freudvoll und leidvoll, gedankenvoll sein; Langen und bangen in schwebender Pein; Himmelhoch jauchzend, zum Tode betrübt; Glücklich allein ist die Seele, die liebt." (aus: Johann Wolfgang von Goethe, Egmont, Clärchens Lied im dritten Aufzug)

Sonntag, Dezember 16, 2012 11:00 am - 12:00 pm
Diese Veranstaltung wiederholt sich nicht

4. Philharmonisches Konzert

[title][subtitlebar]
Bremer Philharmoniker

"Egmont con brio"

Werke von Jörg Widmann und Ludwig van Beethoven Claire Meghnagi, Sopran; Sebastian Koch, Rezitation; Markus Poschner, Dirigent


4. Philharmonisches Konzert
"Egmont con brio"

Jörg Widmann (*1973)
"Con brio" Konzertouvertüre für Orchester (2008)

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Musik zu Goethes Trauerspiel "Egmont" op. 84

Claire Meghnagi, Sopran
Sebastian Koch, Rezitation
Markus Poschner, Dirigent

Für keinen anderen steht die Charakterangabe "con brio" so archetypisch wie für Ludwig van Beethoven. "Mit Feuer" gespielt, dann ist’s ureigener Beethoven. Darum hat der Komponist Jörg Widmann 2008 seine Konzertouvertüre mit "con brio" überschrieben, griff er hier doch die grimmige Bewegungsenergie der siebten und achten Symphonie auf. Denn: Er habe sich die Aufgabe gestellt, "Furor und rhythmisches Drängen" (Widmann) nach Art von Beethoven zu entfachen. Beethoven selbst war ja "leider eine ganz ungebändigte Persönlichkeit", die die Welt "detestabel" fand. Detestabel, verabscheuungswürdig also, was für ein schönes Wort. Die Einschätzung stammt von Johann Wolfgang von Goethe – Beethoven und Goethe lernten sich 1812 kennen, sie schätzten sich, sie mochten sich aber nicht. Auf die Schauspielmusik zum Trauerspiel "Egmont" hatte das keinen Einfluss mehr, die war da bereits komponiert. Sie endet mit einer Siegessymphonie – natürlich Allegro con brio.

"Freudvoll und leidvoll, gedankenvoll sein; Langen und bangen in schwebender Pein; Himmelhoch jauchzend, zum Tode betrübt; Glücklich allein ist die Seele, die liebt." (aus: Johann Wolfgang von Goethe, Egmont, Clärchens Lied im dritten Aufzug)

Montag, Dezember 17, 2012 8:00 pm - 9:00 pm
Diese Veranstaltung wiederholt sich nicht

5. Philharmonisches Konzert

[title][subtitlebar]
Bremer Philharmoniker

"prosit!" – Neujahrskonzert

Werke von Burkhard, Kander, Korngold, Künneke,Leoncavallo, Offenbach, Porter, Sondheim u.v.a.
Dagmar Manzel, Gesang 
Alejandro Marco-Buhrmester, Bariton 
Markus Poschner, Dirigent


5. Philharmonisches Konzert
"Prosit!" – Das groß Neujahrskonzert der Bremer Philharmoniker

Werke von Burkhard, Kander, Korngold, Künneke,Leoncavallo, Offenbach, Porter, Sondheim u.v.a.
Dagmar Manzel, Gesang
Alejandro Marco-Buhrmester, Bariton
Markus Poschner, Dirigent

Was sagt der Zirkusdirektor, wenn es eine Panne zu überspielen gilt? Oder der Chef des Varietés, wenn keine rechte Stimmung aufkommen will? "Send in the Clowns" – lasst die Komödianten auftreten, die Harlekine und Possenreißer. Die werden das Publikum zurückholen, die Lacher sind garantiert. Lustig geht immer: Die Stehgreifnummern einer Commedia dell’Arte-Truppe sollen bei Richard Strauss die trübe "Ariadne"-Oper retten, ein Pierrot bringt etwas Leben in Korngolds "Tote Stadt". Dieser Task-Force für die gute Laune, also den Spaßmachern, Straßensängern, Weltverdrehern und Ernstverweigerern ist unser Neujahrsprogramm gewidmet. Auch 2013 heißt es also: let the show go on!

Dagmar Manzel
"Ich freue mich auf meinen ersten musikalischen Jahreswechsel in Bremen!"

Sonntag, Januar 13, 2013 11:00 am - 12:00 pm
Diese Veranstaltung wiederholt sich nicht

5. Philharmonisches Konzert

[title][subtitlebar]
Bremer Philharmoniker

"prosit!" – Neujahrskonzert

Werke von Burkhard, Kander, Korngold, Künneke,Leoncavallo, Offenbach, Porter, Sondheim u.v.a.
Dagmar Manzel, Gesang 
Alejandro Marco-Buhrmester, Bariton 
Markus Poschner, Dirigent


5. Philharmonisches Konzert
"Prosit!" – Das groß Neujahrskonzert der Bremer Philharmoniker

Werke von Burkhard, Kander, Korngold, Künneke,Leoncavallo, Offenbach, Porter, Sondheim u.v.a.
Dagmar Manzel, Gesang
Alejandro Marco-Buhrmester, Bariton
Markus Poschner, Dirigent

Was sagt der Zirkusdirektor, wenn es eine Panne zu überspielen gilt? Oder der Chef des Varietés, wenn keine rechte Stimmung aufkommen will? "Send in the Clowns" – lasst die Komödianten auftreten, die Harlekine und Possenreißer. Die werden das Publikum zurückholen, die Lacher sind garantiert. Lustig geht immer: Die Stehgreifnummern einer Commedia dell’Arte-Truppe sollen bei Richard Strauss die trübe "Ariadne"-Oper retten, ein Pierrot bringt etwas Leben in Korngolds "Tote Stadt". Dieser Task-Force für die gute Laune, also den Spaßmachern, Straßensängern, Weltverdrehern und Ernstverweigerern ist unser Neujahrsprogramm gewidmet. Auch 2013 heißt es also: let the show go on!

Dagmar Manzel
"Ich freue mich auf meinen ersten musikalischen Jahreswechsel in Bremen!"

Montag, Januar 14, 2013 8:00 pm - 9:00 pm
Diese Veranstaltung wiederholt sich nicht

5. Philharmonisches Konzert

[title][subtitlebar]
Bremer Philharmoniker

"prosit!" – Neujahrskonzert

Werke von Burkhard, Kander, Korngold, Künneke,Leoncavallo, Offenbach, Porter, Sondheim u.v.a.
Dagmar Manzel, Gesang 
Alejandro Marco-Buhrmester, Bariton 
Markus Poschner, Dirigent


5. Philharmonisches Konzert
"Prosit!" – Das groß Neujahrskonzert der Bremer Philharmoniker

Werke von Burkhard, Kander, Korngold, Künneke,Leoncavallo, Offenbach, Porter, Sondheim u.v.a.
Dagmar Manzel, Gesang
Alejandro Marco-Buhrmester, Bariton
Markus Poschner, Dirigent

Was sagt der Zirkusdirektor, wenn es eine Panne zu überspielen gilt? Oder der Chef des Varietés, wenn keine rechte Stimmung aufkommen will? "Send in the Clowns" – lasst die Komödianten auftreten, die Harlekine und Possenreißer. Die werden das Publikum zurückholen, die Lacher sind garantiert. Lustig geht immer: Die Stehgreifnummern einer Commedia dell’Arte-Truppe sollen bei Richard Strauss die trübe "Ariadne"-Oper retten, ein Pierrot bringt etwas Leben in Korngolds "Tote Stadt". Dieser Task-Force für die gute Laune, also den Spaßmachern, Straßensängern, Weltverdrehern und Ernstverweigerern ist unser Neujahrsprogramm gewidmet. Auch 2013 heißt es also: let the show go on!

Dagmar Manzel
"Ich freue mich auf meinen ersten musikalischen Jahreswechsel in Bremen!"

Dienstag, Januar 15, 2013 8:00 pm - 9:00 pm
Diese Veranstaltung wiederholt sich nicht

6. Philharmonisches Konzert

[title][subtitlebar]
Bremer Philharmoniker

"Romantisch Schwärmen, Leiden"

Werke von Carl Maria von Weber, Frédéric Chopin und Robert Schumann
Janina Fialkowska, Klavier
Hans Graf, Dirigent


6. Philharmonisches Konzert
"Romantisch schwärmen, leiden"

Carl Maria von Weber (1786–1826)
Ouvertüre zu "Oberon"

Frédéric Chopin (1810–1849)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 f-Moll op. 21

Robert Schumann (1810–1856)
Symphonie Nr. 2 C-Dur op. 61

Janina Fialkowska, Klavier
Hans Graf, Dirigent

"Ja, das ist einmal wieder etwas Vernünftiges – Chopin – ich habe den Namen nie gehört – wer mag es sein – jedenfalls – ein Genie." So fasste Robert Schumann als Musikkritiker seine ersten Eindrücke vom Können des gleich jungen Frédéric Chopin zusammen. Aus Chopins Musik, schwärmte Schumann, "blickten mich lauter fremde Augen, Blumenaugen, Basiliskenaugen, Pfauenaugen, Mädchenaugen wundersam an". Chopin übrigens soll lediglich belustigt gestaunt haben über die wortreiche Fantasie seines Kollegen. Romantisches Schwärmen ist in seiner zweiten Symphonie verstummt, es blieb romantisches Leiden. Der von Depressionen gequälte Komponist schrieb sie "1845 und noch krank; mir ist’s, als müßte man ihr dies anhören". Und er wunderte sich, dass "auch solche Schmerzensklänge Interesse wecken können".

Hans Graf
"Die 2. Symphonie von Schumann, früher seltsamerweise wie ein Stiefkind behandelt, ist für mich die vollendetste seiner Symphonien."

Sonntag, Februar 03, 2013 11:00 am - 12:00 pm
Diese Veranstaltung wiederholt sich nicht

6. Philharmonisches Konzert

[title][subtitlebar]
Bremer Philharmoniker

"Romantisch Schwärmen, Leiden"

Werke von Carl Maria von Weber, Frédéric Chopin und Robert Schumann
Janina Fialkowska, Klavier
Hans Graf, Dirigent


6. Philharmonisches Konzert
"Romantisch schwärmen, leiden"

Carl Maria von Weber (1786–1826)
Ouvertüre zu "Oberon"

Frédéric Chopin (1810–1849)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 f-Moll op. 21

Robert Schumann (1810–1856)
Symphonie Nr. 2 C-Dur op. 61

Janina Fialkowska, Klavier
Hans Graf, Dirigent

"Ja, das ist einmal wieder etwas Vernünftiges – Chopin – ich habe den Namen nie gehört – wer mag es sein – jedenfalls – ein Genie." So fasste Robert Schumann als Musikkritiker seine ersten Eindrücke vom Können des gleich jungen Frédéric Chopin zusammen. Aus Chopins Musik, schwärmte Schumann, "blickten mich lauter fremde Augen, Blumenaugen, Basiliskenaugen, Pfauenaugen, Mädchenaugen wundersam an". Chopin übrigens soll lediglich belustigt gestaunt haben über die wortreiche Fantasie seines Kollegen. Romantisches Schwärmen ist in seiner zweiten Symphonie verstummt, es blieb romantisches Leiden. Der von Depressionen gequälte Komponist schrieb sie "1845 und noch krank; mir ist’s, als müßte man ihr dies anhören". Und er wunderte sich, dass "auch solche Schmerzensklänge Interesse wecken können".

Hans Graf
"Die 2. Symphonie von Schumann, früher seltsamerweise wie ein Stiefkind behandelt, ist für mich die vollendetste seiner Symphonien."

Montag, Februar 04, 2013 8:00 pm - 9:00 pm
Diese Veranstaltung wiederholt sich nicht

7. Philharmonisches Konzert

[title][subtitlebar]
Bremer Philharmoniker

"Phil intensiv" – Mahler

Werke von Gustav Mahler
Dominik Köninger, Bariton
Gerhard Gschlößl, Posaune
Hugo Siegmeth, Saxophon
Markus Poschner, Klavier
Herbert Feuerstein, Sprecher
Markus Poschner, Dirigent


7. Philharmonisches Konzert
"Phil intensiv" – Mahler

Tag I / 24.2.2013

Gustav Mahler (1860-1911)

Lieder eines fahrenden Gesellen
Wenn mein Schatz Hochzeit macht. Schneller – Langsamer – Sanft bewegt
Ging heut‘ morgen übers Feld. In gemächlicher Bewegung
Ich hab‘ ein glühend Messer. Stürmisch, wild
Die zwei blauen Augen. (Alla Marcia). Mit geheimnisvoll schwermütigem Ausdruck – Ohne Sentimentalität
Komponiert Dezember 1883 – Januar 1885; revidiert 1891-96; Uraufführung der orchestrierten Fassung am 16. März 1896 in Berlin.

Lieder nach Gedichten von Friedrich Rückert
Blicke mir nicht in die Lieder. Sehr lebhaft
Ich atmet‘ einen linden Duft. Sehr zart und innig
Um Mitternacht. Ruhig, gleichmäßig
Ich bin der Welt abhanden gekommen. Äußerst langsam und zurückhaltend
Komponiert im Sommer 1901; Uraufführung am 29. Januar 1905 in Wien.

Einführung
Herbert Feuerstein

Solisten
Stella Doufexis, Mezzosopran
Matthias Klink, Tenor
Dominik Köninger, Bariton
Gerhard Gschlößl, Posaune
Hugo Siegmeth, Saxophon
Markus Poschner, Klavier

Dirigent
Markus Poschner

Sonntag, Februar 24, 2013 11:00 am - 12:00 pm
Diese Veranstaltung wiederholt sich nicht

7. Philharmonisches Konzert

[title][subtitlebar]
Bremer Philharmoniker

"Phil intensiv" – Mahler

Werke von Gustav Mahler
Dominik Köninger, Bariton
Herbert Feuerstein, Sprecher
Markus Poschner, Dirigent und Klavier


7. Philharmonisches Konzert
"Phil intensiv" – Mahler

Tag II / 25.2.2013

Alma Maria Schindler-Mahler (1879-1964)

Zwei Lieder für mittlere Singstimme und Klavier
Laue Sommernacht. Etwas drängend (1900-1901)
Ekstase. Sehr breit. Noch einmal so langsam (erschienen 1924)

Gustav Mahler (1860-1911)
Symphonie Nr. 5 cis-moll

I. Abteilung
Trauermarsch. In gemessenem Schritt. Streng. Wie ein Kondukt.
Stürmisch bewegt. Mit größter Vehemenz.

II. Abteilung
Scherzo. Kräftig, nicht zu schnell.

III. Abteilung
Adagietto. Sehr langsam –
Rondo-Finale. Allegro – Allegro giocoso. Frisch.
Komponiert zwischen Sommer 1901 und Sommer 1902; Uraufführung am 18. Oktober 1904 in Köln

Einführung
Herbert Feuerstein

Solisten
Stella Doufexis, Mezzosopran
Matthias Klink, Tenor
Dominik Köninger, Bariton

Dirigent und Klavier
Markus Poschner

Montag, Februar 25, 2013 8:00 pm - 9:00 pm
Diese Veranstaltung wiederholt sich nicht

7. Philharmonisches Konzert

[title][subtitlebar]
Bremer Philharmoniker

"Phil intensiv" – Mahler

Werke von Gustav Mahler
Stella Doufexis, Mezzosopran
Matthias Klink, Tenor
Herbert Feuerstein, Sprecher
Markus Poschner, Dirigent


7. Philharmonisches Konzert
"Phil intensiv" – Mahler

Tag III / 26.2.2013

Gustav Mahler (1860-1911)

Das Lied von der Erde
Das Trinklied vom Jammer der Erde. Allegro pesante (Ganze Takte, nicht schnell)
Der Einsame im Herbst. Etwas schleichend. Ermüdet.
Von der Jugend. Behaglich heiter
Von der Schönheit. Comodo. Dolcissimo
Der Trunkene im Frühling. Allegro (keck, aber nicht zu schnell)
Der Abschied. Schwer

Komponiert 1908-09; Uraufführung am 20. November 1911 in München.

Einführung
Herbert Feuerstein

Solisten
Stella Doufexis, Mezzosopran
Matthias Klink, Tenor

Dirigent
Markus Poschner

Dienstag, Februar 26, 2013 8:00 pm - 9:00 pm
Diese Veranstaltung wiederholt sich nicht

8. Philharmonisches Konzert

[title][subtitlebar]
Bremer Philharmoniker

"Komm, süßer Tod"

Werke von Francis Poulenc und Gabriel Fauré 
Sandrine Piau, Sopran
Rudolf Rosen, Bariton
Norddeutscher Figuralchor
Jörg Straube, Einstudierung
Matthew Halls, Dirigent


8. Philharmonisches Konzert
"Komm, süßer Tod"

Francis Poulenc (1899–1963)
"Stabat Mater"

Gabriel Fauré (1845–1924)
Requiem op. 48

Sandrine Piau, Sopran
Rudolf Rosen, Bariton
Norddeutscher Figuralchor
Jörg Straube, Einstudierung
Matthew Halls, Dirigent

Hier erschallt keine letzte Posaune, und auch der Tag des Zorns ist fern. Wenn der französische Romantiker Gabriel Fauré eine Totenmesse feiert, fehlt dem Ende aller Schrecken. Seine Messe de Requiem mündet im Paradies, himmlisch süß, elysisch schön. Statt Jammern und Zähneklappern hören wir Gelassenheit und Verklärung – ein grandios friedfertiges Requiem im lyrischen Klanggewand. Auch Faurés nachgeborener Kollege Francis Poulenc wollte zunächst ein Requiem schreiben, ein "Stabat Mater" wurde dann daraus. Halb Mönch, halb Schelm sei dieser Poulenc gewesen, heißt es. Und so behandelt er die Klage der Gottesmutter entsprechend janusköpfig: Heilig-einfacher Ernst hier, emphatisch-ungezügelter Zwischenruf dort. Formidable, wie der Franzose sagt!

"Wenn ich einerseits religiöse Motetten schaffen konnte und andererseits kleine Lieder, die klingen, als könnte man sie vor sich hinsummen, dann kommt das daher, dass ich sowohl das Milieu der Pfarrer wie das der Taugenichtse kenne und liebe."
(Francis Poulenc)

Montag, März 11, 2013 8:00 pm - 9:00 pm
Diese Veranstaltung wiederholt sich nicht

8. Philharmonisches Konzert

[title][subtitlebar]
Bremer Philharmoniker

"Komm, süßer Tod"

Werke von Francis Poulenc und Gabriel Fauré 
Sandrine Piau, Sopran
Rudolf Rosen, Bariton
Norddeutscher Figuralchor
Jörg Straube, Einstudierung
Matthew Halls, Dirigent


8. Philharmonisches Konzert
"Komm, süßer Tod"

Francis Poulenc (1899–1963)
"Stabat Mater"

Gabriel Fauré (1845–1924)
Requiem op. 48

Sandrine Piau, Sopran
Rudolf Rosen, Bariton
Norddeutscher Figuralchor
Jörg Straube, Einstudierung
Matthew Halls, Dirigent

Hier erschallt keine letzte Posaune, und auch der Tag des Zorns ist fern. Wenn der französische Romantiker Gabriel Fauré eine Totenmesse feiert, fehlt dem Ende aller Schrecken. Seine Messe de Requiem mündet im Paradies, himmlisch süß, elysisch schön. Statt Jammern und Zähneklappern hören wir Gelassenheit und Verklärung – ein grandios friedfertiges Requiem im lyrischen Klanggewand. Auch Faurés nachgeborener Kollege Francis Poulenc wollte zunächst ein Requiem schreiben, ein "Stabat Mater" wurde dann daraus. Halb Mönch, halb Schelm sei dieser Poulenc gewesen, heißt es. Und so behandelt er die Klage der Gottesmutter entsprechend janusköpfig: Heilig-einfacher Ernst hier, emphatisch-ungezügelter Zwischenruf dort. Formidable, wie der Franzose sagt!

"Wenn ich einerseits religiöse Motetten schaffen konnte und andererseits kleine Lieder, die klingen, als könnte man sie vor sich hinsummen, dann kommt das daher, dass ich sowohl das Milieu der Pfarrer wie das der Taugenichtse kenne und liebe."
(Francis Poulenc)

Dienstag, März 12, 2013 8:00 pm - 9:00 pm
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9. Philharmonisches Konzert

[title][subtitlebar]
Bremer Philharmoniker

"Kräfte aus dem Süden"

Werke von Bedrich Smetana, Jan Václav Vorisek, Josef Suk und Antonin Dvorák
Liza Ferschtman, Violine
Charles Olivieri-Munroe, Dirigent


9. Philharmonisches Konzert
"Kräfte aus dem Süden"

Bedrich Smetana (1824–1884)
Ouvertüre zu "Das Geheimnis"

Jan Václav Vorísek (1791–1825)
Symphonie D-Dur op. 23

Josef Suk (1874–1935)
Fantasie für Violine und Orchester op. 24

Antonín Dvorák (1841–1904)
"Des Helden Gesang", Tondichtung op. 111

Liza Ferschtman, Violine
Charles Olivieri-Munroe, Dirigent

"Sein früher Tod hinterließ eine fühlbare Lücke", liest man in einem Lexikon des Jahres 1889 über den 34-jährig verstorbenen Jan Václav Vorísek, "und erweckte umso tieferes Bedauern, als man fühlte, daß mit ihm eine bedeutende, eben im künstlerischen Wachsen begriffene Kraft dahingegangen sei. Ist es einfaches Übersehen oder ein Symptom, daß man diese dem deutschen Süden angehörende Kraft im Norden nicht völlig würdigt"? Diese Würdigung gilt es nun nachzuholen, bei uns im Norden. Und nicht nur an den Schubert-Freund Vorísek, Verfasser einer "Grande symphonie pour grand orchestre", sei erinnert, sondern gleich auch an die weiteren böhmischen Führungskräfte Bedrich Smetana, Antonín Dvorák und dessen Schwiegersohn Josef Suk, und zwar je mit Raritäten aus ihrem Werkkatalog. Denn was für Vorísek gilt, gilt auch für seine Landsleute: "über den classischen Werth seiner Composition sind doch sämmtliche Musikkenner einig."

Charles Olivieri-Munroe
"Mit großer Begeisterung komme ich nach Bremen zurück! Diese Stadt ist etwas Besonderes, das erstklassige Orchester und die Atmosphäre in seinem hervorragenden Konzertsaal geben mir jedes Mal wieder das Gefühl des Außergewöhnlichen."

Montag, April 08, 2013 8:00 pm - 9:00 pm
Diese Veranstaltung wiederholt sich nicht

9. Philharmonisches Konzert

[title][subtitlebar]
Bremer Philharmoniker

"Kräfte aus dem Süden"

Werke von Bedrich Smetana, Jan Václav Vorisek, Josef Suk und Antonin Dvorák 
Liza Ferschtman, Violine
Charles Olivieri-Munroe, Dirigent


9. Philharmonisches Konzert
"Kräfte aus dem Süden"

Bedrich Smetana (1824–1884)
Ouvertüre zu "Das Geheimnis"

Jan Václav Vorísek (1791–1825)
Symphonie D-Dur op. 23

Josef Suk (1874–1935)
Fantasie für Violine und Orchester op. 24

Antonín Dvorák (1841–1904)
"Des Helden Gesang", Tondichtung op. 111

Liza Ferschtman, Violine
Charles Olivieri-Munroe, Dirigent

"Sein früher Tod hinterließ eine fühlbare Lücke", liest man in einem Lexikon des Jahres 1889 über den 34-jährig verstorbenen Jan Václav Vorísek, "und erweckte umso tieferes Bedauern, als man fühlte, daß mit ihm eine bedeutende, eben im künstlerischen Wachsen begriffene Kraft dahingegangen sei. Ist es einfaches Übersehen oder ein Symptom, daß man diese dem deutschen Süden angehörende Kraft im Norden nicht völlig würdigt"? Diese Würdigung gilt es nun nachzuholen, bei uns im Norden. Und nicht nur an den Schubert-Freund Vorísek, Verfasser einer "Grande symphonie pour grand orchestre", sei erinnert, sondern gleich auch an die weiteren böhmischen Führungskräfte Bedrich Smetana, Antonín Dvorák und dessen Schwiegersohn Josef Suk, und zwar je mit Raritäten aus ihrem Werkkatalog. Denn was für Vorísek gilt, gilt auch für seine Landsleute: "über den classischen Werth seiner Composition sind doch sämmtliche Musikkenner einig."

Charles Olivieri-Munroe
"Mit großer Begeisterung komme ich nach Bremen zurück! Diese Stadt ist etwas Besonderes, das erstklassige Orchester und die Atmosphäre in seinem hervorragenden Konzertsaal geben mir jedes Mal wieder das Gefühl des Außergewöhnlichen."

Dienstag, April 09, 2013 8:00 pm - 9:00 pm
Diese Veranstaltung wiederholt sich nicht
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