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11. Philharmonisches Konzert

So 14 05 2017 11:00 Uhr
Glocke, Großer Saal
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Bremer

ENTFERNTE WELTEN

Werke von Claude Debussy, Henri Dutilleux, Antonín Dvořák

Alban Gerhardt, Violoncello
Andrew Gourlay, Dirigent


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Claude Debussy (1862–1918)
> Prélude à l’après-midi d’un faune
Henri Dutilleux (1916–2013)
> Konzert für Violoncello und Orchester »Tout un monde lointain …«
Antonín Dvořák (1841–1904)
> Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88 »Englische«

Alban Gerhardt, Violoncello
Andrew Gourlay, Dirigent
(Statt Markus Poschner wird Andrew Gourlay das Dirigat übernehmen.)

Im Konzert wirke er, »als hätte ihm ein Kidnapper eine Knarre an den Kopf gesetzt und gefordert: spiel!« Ein US-Kritiker hat mit diesem Bild einmal den Cellisten Alban Gerhardt charakterisiert und damit ganz plastisch dessen bedingungsloses Musizieren visualisiert. Immer auf Risiko, immer unter Hochspannung. Selbst das Schwerste ohne Noten als Gedächtnisstütze – und das Cellokonzert mit dem von Baudelaire geliehenen Titel »Eine ganz entfernte Welt« aus der Feder von Henri Dutilleux zählt zum Schwersten in diesem Fach, ist aber, sagt Alban Gerhardt, »das beste Cellokonzert der letzten 50 Jahre«. Werktitel machen Werke plastisch: In Claude Debussys »Nachmittag eines Fauns« gibt sich eine mythologische Satyr-Gestalt der Mittagshitze hin und ebenso seinen erotischen Visionen. Najaden kommen und versüßen ihm den schwülen Traum. Was aber hat es mit der »englischen« Symphonie von Antonín Dvořák auf sich? Britisch klingt sie nicht, vielmehr viel böhmischer als die beiden Symphonien davor und danach.

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