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Montag, November 20, 2017

Montag, Oktober 01, 2012

1. Philharmonisches Konzert (Mo. 1 Okt, 2012 8:00 pm - 9:00 pm)

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Bremer Philharmoniker

"Don Eulenspiegel"

Werke von Dmitrij Schostakowitsch und Richard Strauss Frank Peter Zimmermann, Violine; Markus Poschner, Dirigent


1. Philharmonisches Konzert "Don Eulenspiegel" Dmitrij Schostakowitsch (1906–1975) Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 77 (op. 99) Richard Strauss (1864–1949) "Don Juan" op. 20 "Till Eulenspiegels lustige Streiche" op. 28 Frank-Peter Zimmermann, Violine Markus Poschner, Dirigent Alle drei pfiffen sie auf die Hüter der Normen. Auf das, was "die da oben" verlangen. Und jeder rebellierte auf seine Art, stets balancierend am Abgrund. Für Don Juan, den stolzen Frauenverführer, endete das Spiel tödlich – im finalen Duell streckte er freiwillig die Waffen. Till Eulenspiegel bezahlte seine Scherze mit dem Galgen – wobei Richard Strauss in seiner grandiosen Tondichtung dem Narren vergönnt, das letzte schelmische Wort zu behalten. Dmitrij Schostakowitsch dagegen kam mit dem Leben davon, er behielt die Balance. Weil er zum Beispiel so klug war, sein 1948 entstandenes erstes Violinkonzert in der Schublade zu belassen und es erst nach Stalins Tod zu veröffentlichen. Denn dieses Konzert ist im Kern von schmerzlicher Traurigkeit, und wenn es lebhaft wird, dann klingt es dämonisch und grotesk – und damit so gänzlich anders, als man es von einem Komponisten in der stalinistischen Sowjetunion einforderte. Doch letztlich konnte Schostakowitsch über seinen Widersacher lachen. Das Eulenspiegel-Lachen eines Aufrechten. Frank-Peter Zimmermann "Das erste Violinkonzert von Schostakowitsch ist ein Schlüsselwerk in seinem Schaffen. Es ist jedes Mal eine psychische und physische Herausforderung, die Ängste und Kämpfe dieser kompromisslosen Seelenmusik zu durchleben."

Dienstag, Oktober 02, 2012

1. Philharmonisches Konzert (Di. 2 Okt, 2012 8:00 pm - 9:00 pm)

Bremer Philharmoniker

"Don Eulenspiegel"

Werke von Dmitrij Schostakowitsch und Richard Strauss Frank Peter Zimmermann, Violine; Markus Poschner, Dirigent


1. Philharmonisches Konzert "Don Eulenspiegel" Dmitrij Schostakowitsch (1906–1975) Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 77 (op. 99) Richard Strauss (1864–1949) "Don Juan" op. 20 "Till Eulenspiegels lustige Streiche" op. 28 Frank-Peter Zimmermann, Violine Markus Poschner, Dirigent Alle drei pfiffen sie auf die Hüter der Normen. Auf das, was "die da oben" verlangen. Und jeder rebellierte auf seine Art, stets balancierend am Abgrund. Für Don Juan, den stolzen Frauenverführer, endete das Spiel tödlich – im finalen Duell streckte er freiwillig die Waffen. Till Eulenspiegel bezahlte seine Scherze mit dem Galgen – wobei Richard Strauss in seiner grandiosen Tondichtung dem Narren vergönnt, das letzte schelmische Wort zu behalten. Dmitrij Schostakowitsch dagegen kam mit dem Leben davon, er behielt die Balance. Weil er zum Beispiel so klug war, sein 1948 entstandenes erstes Violinkonzert in der Schublade zu belassen und es erst nach Stalins Tod zu veröffentlichen. Denn dieses Konzert ist im Kern von schmerzlicher Traurigkeit, und wenn es lebhaft wird, dann klingt es dämonisch und grotesk – und damit so gänzlich anders, als man es von einem Komponisten in der stalinistischen Sowjetunion einforderte. Doch letztlich konnte Schostakowitsch über seinen Widersacher lachen. Das Eulenspiegel-Lachen eines Aufrechten. Frank-Peter Zimmermann "Das erste Violinkonzert von Schostakowitsch ist ein Schlüsselwerk in seinem Schaffen. Es ist jedes Mal eine psychische und physische Herausforderung, die Ängste und Kämpfe dieser kompromisslosen Seelenmusik zu durchleben."

Sonntag, Oktober 07, 2012

Himmlisches Sonntagsvergnügen (So. 7 Okt, 2012 3:30 pm - 4:30 pm)

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Bremer Philharmoniker

"Musikalische Späße"

Quartetto con Brio; Oleg Douliba, Florian Baumann, Violine; Steffen Drabek, Viola; Karola von Borries, Violoncello


Dem Himmel so nah – dass eines der interessantesten Zeugnisse deutscher Architektur der Zwischenkriegszeit mitten in Bremen in der Böttcherstraße steht, wissen Sie vielleicht: der Himmelssaal. Dass Sie dort zusammen mit uns einen einzigartigen Nachmittag erleben können, erfahren Sie jetzt. Himmlisches Sonntagsvergnügen nennt sich die kleine und feine Reihe des Bremer Philharmoniker e.V., mit der Sie das atemberaubende Ambiente des Himmels- saals zusammen mit ausgesuchter Kammermusik der Bremer Philharmoniker erleben können. Dazu gibt es Kaffee und Kuchen satt. An erstmalig vier Terminen bieten wir Ihnen eine abwechslungsreiche und überraschende musikalische Melange, die diesen Nachmittag im Himmelssaal zu einem unvergesslichen Ereignis macht. übrigens ein perfektes Geschenk – ideal auch zu Weihnachten! Die Eintrittskarten für das himmlische Vergnügen können Sie sich für 25 EUR pro Person beim Besucherservice der Bremer Philharmoniker sichern. Darin enthalten sind Kaffee und Kuchen soviel Sie mögen umrahmt von einem Kammermusikkonzert. Da die Teilnehmerzahl jeweils auf 70 Personen begrenzt ist, empfehlen wir eine frühzeitige Anmeldung über den Besucherservice der Bremer Philharmoniker, Tel 0421-62 67 321. Eine Anmeldung ist möglich bis vier Wochen vor dem jeweiligen Veranstaltungstag.

Freitag, Oktober 12, 2012

3. Sonderkonzert (Fr. 12 Okt, 2012 8:00 pm - 9:00 pm)

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Bremer Philharmoniker

Bürgerparkgala

Werke von Maurice Ravel, Henriette Renié und Georges Bizet Andreas Mildner, Harfe; Alexander Rumpf, Dirigent


3. Sonderkonzert 36. Bürgerparkgala Benefizkonzert mit den Bremer Philharmonikern Schirmherrschaft: BürgermeisterJens Böhrnsen Maurice Ravel (1875–1937) "Pavane pour une Infante Défunte" Henriette Renié (1875–1956) Konzert für Harfe und Orchester c-Moll Georges Bizet (1838–1875) "L’Arlésienne" Suiten Nr. 1 und Nr. 2 Andreas Mildner, Harfe Alexander Rumpf, Dirigent Der Bremer Bürgerpark und der angrenzende Stadtwald laden seit 1866 zum Verweilen und Genießen der Natur ein und sind ein beliebtes Ziel von Bürgern und Gästen unserer Stadt. Beide Anlagen wurden von einem privaten Verein, dem Bürgerparkverein, initiiert und werden bis heute von ihm mit sämtlichen Kosten unterhalten – das ist einmalig in Deutschland! Die Bremer Philharmoniker unterstützen dieses besondere bürgerschaftliche Engagement, damit der Bürgerparkverein auch weiterhin seinen vielfältigen Aufgaben nachkommen und die "Grüne Seele Bremens" erhalten kann. Das Herbstkonzert markiert den Auftakt zur Neujahrsspende. Traditionell werden die Bremer Bürger zum Jahreswechsel um eine Spende für "Ihren" Bürgerpark gebeten. Bei dem Oktoberkonzert in der Glocke genießen die Besucher nicht nur die Atmosphäre und schöne Musik, sondern unterstützen gleichzeitig den Bürgerpark. Alle Einnahmen aus dem Kartenverkauf kommen direkt dem Bürgerpark zugute.

Samstag, Oktober 13, 2012

4. Sonderkonzert (Sa. 13 Okt, 2012 11:00 am - 12:00 pm)

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Bremer Philharmoniker

Ganz phil Bremen

Bremer Philharmoniker


4. Sonderkonzert Ganz phil Bremen Mitmach-Orchester, das große Wunschkonzert, Kaffeehausmusik, John Cages "Living Room", musikalische Lesung, Dirigent für drei Minuten, Live-Blogging und vieles mehr Christian Kötter-Lixfeld, Intendant Markus Poschner, Generalmusikdirektor Haben Sie schon mal mit dem Orchester auf der Bühne gesessen? Oder den Taktstock in die Hand genommen und versucht, eine Gruppe Musiker im wahrsten Sinne des Wortes in Einklang zu bringen? Können Sie sich vorstellen, wie die Bremer Philharmoniker die Glocke-Bühne verlassen und an allen möglichen und unmöglichen Orten im ganzen Konzert- haus große und kleine Musik spielen? Das hört sich nach einem Fest an? Sie haben Recht! Die Bremer Philharmoniker haben Geburtstag und das wird gefeiert – in der ganzen Glocke, einen ganzen Tag lang, mit dem ganzen Orchester und vielen überraschungen, kleinen und großen Ausnahmen von der sonst so strengen (Konzert-)Regel. Die Musikwerkstatt ist da und Kinderaugen leuchten, wenn mit aller Kraft die große Tuba mitten im Glocke-Foyer die Wände zum Wackeln bringt. Oder vielleicht doch lieber selbst ein Instrument bauen? An diesem Tag ist alles möglich und alle sind dabei. Die Musiker, mit Kind und Kegel, Schulklassen aus Bremen und umzu, Freunde der Bremer Philharmoniker und alle Bremerinnen und Bremer mit ihren Familien sind herzlich eingeladen! Lauschen Sie, werfen Sie einen Blick hinter, unter und neben die Bühne und erleben Sie "ganz phil Bremen"!

Dienstag, Oktober 16, 2012

5nachsechs (Di. 16 Okt, 2012 6:05 pm - 7:05 pm)

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Bremer Philharmoniker

Die Afterwork Konzerte der Bremer Philharmoniker

Werke von Robert Schumann, Richard Strauss und Johann Sebastian Bach u.a. Konzertstück für vier Hörner und Orchester und "Goldberg-Variationen" (Auszüge) Denis Patkovic, Akkordeon; Matthias Berkel, Lohannes Lamotke, Dirk Alexander, Peter Schmidt, Horn; Friederike Westerhaus


Spannendes Format, ungewöhnliche Uhrzeit, großes Glück – für Sie! Seit neuestem begrüßen Christian Kötter-Lixfeld und Markus Poschner Sie zu einer ungewöhnlichen Uhrzeit in der Glocke: um 18.05 Uhr zu den 5nachsechs Afterwork Konzerten. Für jeden, der sich nach dem Arbeitstag eine gute Stunde Auszeit gönnen möchte. Egal ob Familienvater, Geschäftsführerin, Busfahrer, Bürostuhlakrobatin oder Shoppingqueen, um fünf nach sechs fängt für Sie und Ihre Familie, Freunde oder Kollegen die ganz persönliche Alltagsauszeit an. Kommen Sie, wie Sie sind, legen Sie den ganzen Tag einfach mit Jacke und Laptop- oder Einkaufstasche an der Garderobe ab, suchen Sie sich einen Platz, der Ihnen gefällt und dann – genießen. Zu ausgewählten Philharmonischen Konzerten bieten wir Ihnen mit diesem Format den Genuss von einer Stunde klassischer Musik. Christian Kötter-Lixfeld und Markus Poschner holen interessante Gäste auf die Bühne, präsentieren ausgesuchte Werke, Überraschungen und Neues. Es wird geredet und gelacht – ganz ohne Pause, aber natürlich mit voller Orchesterbesetzung. Fünf Mal haben Sie in der nächsten Saison die Gelegenheit, dieses einzigartige Format zu erleben. Am Besten Sie genießen gleich im Abo – denn keines ist so flexibel wie das 5nachsechs Abo. Einfach fünf Karten zum Preis von vier sichern und hingehen wann und mit wem Sie wollen.

Montag, Oktober 22, 2012

2. Philharmonisches Konzert (Mo. 22 Okt, 2012 8:00 pm - 9:00 pm)

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Bremer Philharmoniker

"König von Thule"

Werke von Astor Piazzolla, Johann Sebastian Bach, Carl Friedrich Zelter und Felix Mendelssohn Bartholdy Denis Patkovic, Akkordeon; Michael Hofstetter, Dirigent


2. Philharmonisches Konzert "König von Thule" Astor Piazzolla (1921–1992) "Fuga y misterio" Johann Sebastian Bach (1685–1750) Konzert für Cembalo und Orchester A-Dur BWV 1055 (Adaption Denis Patkovic) Carl Friedrich Zelter (1758–1832) Ballade "Es war ein König in Thule" Z. 124/III-3 Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 "Italienische" Denis Patkovic, Akkordeon Michael Hofstetter, Dirigent "Es war ein König in Thule": Nur auf dem Akkordeon, wie von einem Bänkelsänger auf der Gasse, wird die Ballade vom treuen, weisen Monarchen am Ende seines Lebens hier angestimmt. Ein bisschen Wehmut war sicher mit im Spiel, als Felix Mendelssohn 1832 am zweiten Satz seiner ansonsten so lebensfrohen vierten Symphonie arbeitete. Die Ballade vom alten König zitiert er hier – wohl als Hommage sowohl an den Verfasser des Textes, Johann Wolfgang von Goethe, als auch an den der Vertonung, Carl Friedrich Zelter, beide waren sie gerade gestorben. Zelter war sein Lehrer, bei Goethe war der junge Mendelssohn lange zu Gast. Zelter war es auch, der Mendelssohn wie Goethe zu Bach-Verehrern machte. Als Goethe Bachs Orgelmusik hörte, sei es ihm "als wenn die ewige Harmonie sich mit sich selbst unterhielte, wie sich’s etwa in Gottes Busen, kurz vor der Weltschöpfung, möchte zugetragen haben". Denis Patkovic "Für mich als Solokünstler ist es immer wieder ein beeindruckendes Erlebnis, mein Instrument im Zusammenklang mit einem Orchester neu zu erleben. Ich freue mich sehr auf die gemeinsamen Konzerte!"

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