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Donnerstag, November 23, 2017
April 2013

Montag, April 08, 2013

9. Philharmonisches Konzert (Mo. 8 Apr, 2013 8:00 pm - 9:00 pm)

[title][subtitlebar]
Bremer Philharmoniker

"Kräfte aus dem Süden"

Werke von Bedrich Smetana, Jan Václav Vorisek, Josef Suk und Antonin Dvorák
Liza Ferschtman, Violine
Charles Olivieri-Munroe, Dirigent


9. Philharmonisches Konzert
"Kräfte aus dem Süden"

Bedrich Smetana (1824–1884)
Ouvertüre zu "Das Geheimnis"

Jan Václav Vorísek (1791–1825)
Symphonie D-Dur op. 23

Josef Suk (1874–1935)
Fantasie für Violine und Orchester op. 24

Antonín Dvorák (1841–1904)
"Des Helden Gesang", Tondichtung op. 111

Liza Ferschtman, Violine
Charles Olivieri-Munroe, Dirigent

"Sein früher Tod hinterließ eine fühlbare Lücke", liest man in einem Lexikon des Jahres 1889 über den 34-jährig verstorbenen Jan Václav Vorísek, "und erweckte umso tieferes Bedauern, als man fühlte, daß mit ihm eine bedeutende, eben im künstlerischen Wachsen begriffene Kraft dahingegangen sei. Ist es einfaches Übersehen oder ein Symptom, daß man diese dem deutschen Süden angehörende Kraft im Norden nicht völlig würdigt"? Diese Würdigung gilt es nun nachzuholen, bei uns im Norden. Und nicht nur an den Schubert-Freund Vorísek, Verfasser einer "Grande symphonie pour grand orchestre", sei erinnert, sondern gleich auch an die weiteren böhmischen Führungskräfte Bedrich Smetana, Antonín Dvorák und dessen Schwiegersohn Josef Suk, und zwar je mit Raritäten aus ihrem Werkkatalog. Denn was für Vorísek gilt, gilt auch für seine Landsleute: "über den classischen Werth seiner Composition sind doch sämmtliche Musikkenner einig."

Charles Olivieri-Munroe
"Mit großer Begeisterung komme ich nach Bremen zurück! Diese Stadt ist etwas Besonderes, das erstklassige Orchester und die Atmosphäre in seinem hervorragenden Konzertsaal geben mir jedes Mal wieder das Gefühl des Außergewöhnlichen."

Dienstag, April 09, 2013

9. Philharmonisches Konzert (Di. 9 Apr, 2013 8:00 pm - 9:00 pm)

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Bremer Philharmoniker

"Kräfte aus dem Süden"

Werke von Bedrich Smetana, Jan Václav Vorisek, Josef Suk und Antonin Dvorák 
Liza Ferschtman, Violine
Charles Olivieri-Munroe, Dirigent


9. Philharmonisches Konzert
"Kräfte aus dem Süden"

Bedrich Smetana (1824–1884)
Ouvertüre zu "Das Geheimnis"

Jan Václav Vorísek (1791–1825)
Symphonie D-Dur op. 23

Josef Suk (1874–1935)
Fantasie für Violine und Orchester op. 24

Antonín Dvorák (1841–1904)
"Des Helden Gesang", Tondichtung op. 111

Liza Ferschtman, Violine
Charles Olivieri-Munroe, Dirigent

"Sein früher Tod hinterließ eine fühlbare Lücke", liest man in einem Lexikon des Jahres 1889 über den 34-jährig verstorbenen Jan Václav Vorísek, "und erweckte umso tieferes Bedauern, als man fühlte, daß mit ihm eine bedeutende, eben im künstlerischen Wachsen begriffene Kraft dahingegangen sei. Ist es einfaches Übersehen oder ein Symptom, daß man diese dem deutschen Süden angehörende Kraft im Norden nicht völlig würdigt"? Diese Würdigung gilt es nun nachzuholen, bei uns im Norden. Und nicht nur an den Schubert-Freund Vorísek, Verfasser einer "Grande symphonie pour grand orchestre", sei erinnert, sondern gleich auch an die weiteren böhmischen Führungskräfte Bedrich Smetana, Antonín Dvorák und dessen Schwiegersohn Josef Suk, und zwar je mit Raritäten aus ihrem Werkkatalog. Denn was für Vorísek gilt, gilt auch für seine Landsleute: "über den classischen Werth seiner Composition sind doch sämmtliche Musikkenner einig."

Charles Olivieri-Munroe
"Mit großer Begeisterung komme ich nach Bremen zurück! Diese Stadt ist etwas Besonderes, das erstklassige Orchester und die Atmosphäre in seinem hervorragenden Konzertsaal geben mir jedes Mal wieder das Gefühl des Außergewöhnlichen."

Sonntag, April 21, 2013

10. Philharmonisches Konzert (So. 21 Apr, 2013 11:00 am - 12:00 pm)

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Bremer Philharmoniker

"Reiz und Reaktion"

Werke von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky und Jean Sibelius
Tzimon Barto, Klavier
Dima Slobodeniouk, Dirigent


10. Philharmonisches Konzert
"Reiz und Reaktion"

Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840–1893)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-Moll op. 23

Jean Sibelius (1865–1957)
Symphonie Nr. 4 a-Moll op. 63

Tzimon Barto, Klavier
Dima Slobodeniouk, Dirigent

Kraft erzeugt Gegenkraft, auf Reiz folgt Reaktion. Pjotr Tschaikowskys üppiges, schwelgendes, ausuferndes b-Moll-Klavierkonzert ist eine Mischung aus Zirkus und Revue, ist beinahe ein Zuviel an Klang und Sinnlichkeit. Vom Publikum wird es deswegen geliebt – aber für den Komponisten Jean Sibelius könnte genau dieses Klavierkonzert, wäre es in seiner Zeit entstanden, Adresse seines Protestes gewesen sein. Denn seine vierte Symphonie komponierte er 1911 aus einer solchen Protesthaltung heraus: "Gegen die Kompositionen von heute", wie er sagte, gegen allzu ausladende Formen, Harmonien, Melodien. Darum habe diese so radikal gelungene Vierte "keinerlei Zirkus in sich", sagte Sibelius. Vielmehr klänge sie karg wie Baumrinde, meinte ein erster Kritiker. Streng und modern ist sie, ein Gewebe, keine Apotheose. Und damit das ideale Gegenstück zu Tschaikowskys Klangrausch in b-Moll.

"Tschaikowsky soll wie Pushkin klingen." (Tzimon Barto)

Montag, April 22, 2013

10. Philharmonisches Konzert (Mo. 22 Apr, 2013 8:00 pm - 9:00 pm)

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Bremer Philharmoniker

"Reiz und Reaktion"

Werke von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky und Jean Sibelius 
Tzimon Barto, Klavier
Dima Slobodeniouk, Dirigent


10. Philharmonisches Konzert
"Reiz und Reaktion"

Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840–1893)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-Moll op. 23

Jean Sibelius (1865–1957)
Symphonie Nr. 4 a-Moll op. 63

Tzimon Barto, Klavier
Dima Slobodeniouk, Dirigent

Kraft erzeugt Gegenkraft, auf Reiz folgt Reaktion. Pjotr Tschaikowskys üppiges, schwelgendes, ausuferndes b-Moll-Klavierkonzert ist eine Mischung aus Zirkus und Revue, ist beinahe ein Zuviel an Klang und Sinnlichkeit. Vom Publikum wird es deswegen geliebt – aber für den Komponisten Jean Sibelius könnte genau dieses Klavierkonzert, wäre es in seiner Zeit entstanden, Adresse seines Protestes gewesen sein. Denn seine vierte Symphonie komponierte er 1911 aus einer solchen Protesthaltung heraus: "Gegen die Kompositionen von heute", wie er sagte, gegen allzu ausladende Formen, Harmonien, Melodien. Darum habe diese so radikal gelungene Vierte "keinerlei Zirkus in sich", sagte Sibelius. Vielmehr klänge sie karg wie Baumrinde, meinte ein erster Kritiker. Streng und modern ist sie, ein Gewebe, keine Apotheose. Und damit das ideale Gegenstück zu Tschaikowskys Klangrausch in b-Moll.

"Tschaikowsky soll wie Pushkin klingen." (Tzimon Barto)

Dienstag, April 23, 2013

10. Philharmonisches Konzert (Di. 23 Apr, 2013 8:00 pm - 9:00 pm)

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Bremer Philharmoniker

"Reiz und Reaktion"

Werke von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky und Jean Sibelius
Tzimon Barto, Klavier
Dima Slobodeniouk, Dirigent


10. Philharmonisches Konzert
"Reiz und Reaktion"

Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840–1893)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-Moll op. 23

Jean Sibelius (1865–1957)
Symphonie Nr. 4 a-Moll op. 63

Tzimon Barto, Klavier
Dima Slobodeniouk, Dirigent

Kraft erzeugt Gegenkraft, auf Reiz folgt Reaktion. Pjotr Tschaikowskys üppiges, schwelgendes, ausuferndes b-Moll-Klavierkonzert ist eine Mischung aus Zirkus und Revue, ist beinahe ein Zuviel an Klang und Sinnlichkeit. Vom Publikum wird es deswegen geliebt – aber für den Komponisten Jean Sibelius könnte genau dieses Klavierkonzert, wäre es in seiner Zeit entstanden, Adresse seines Protestes gewesen sein. Denn seine vierte Symphonie komponierte er 1911 aus einer solchen Protesthaltung heraus: "Gegen die Kompositionen von heute", wie er sagte, gegen allzu ausladende Formen, Harmonien, Melodien. Darum habe diese so radikal gelungene Vierte "keinerlei Zirkus in sich", sagte Sibelius. Vielmehr klänge sie karg wie Baumrinde, meinte ein erster Kritiker. Streng und modern ist sie, ein Gewebe, keine Apotheose. Und damit das ideale Gegenstück zu Tschaikowskys Klangrausch in b-Moll.

"Tschaikowsky soll wie Pushkin klingen." (Tzimon Barto)

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