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Dienstag, November 21, 2017

Dienstag, Oktober 01, 2013

1. philharmonisches konzert (Di. 1 Okt, 2013 8:00 pm - 9:00 pm)

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Bremer

"eine große nachtmusik"

symphonie nr. 7 von gustav mahler

markus poschner, dirigent


 

"eine große nachtmusik"

gustav mahler (1860-1911)
symphonie nr. 7 e-moll

Wenn man ihm einmal zu nahe gekommen ist, ist man verloren. Dann hat er Besitz ergriffen von einem, er lässt niemanden mehr los. Gustav Mahler und seine Symphonien können zur Sucht werden, zum Rausch – sie zu spielen und zu hören kann zu Zuständen der Ekstase führen. Erst kam die zweite Symphonie, mit der die Bremer Philharmoniker 2011, zum 100. Todesjahr des Komponisten, die Saison er öffneten. Dann die Erste, Vierte und Fünfte, ausgewählte Lieder und das "Lied von der Erde", die Dritte war am Theater sogar szenisch zu erleben. Jetzt die Siebte. Wir bleiben infiziert. Sie sei ein "Lied der Nacht", sagten seine Zeitgenossen, zwei als "Nachtmusik" betitelte Sätze löschen alles Licht. Das Schemenhafte, Sphärische, aber auch das Unbewusste, das durch die Nacht verkörpert wird: Hier wird es zum Klang. Und was das für ein Klang ist! Herb und dunkel, mit gleißend unwirklichen Momenten. Wer einmal hören möchte, wie Herdenglocken zu symphonischem Tonmaterial werden und wie sich Gitarre und Mandoline in ein Orchester fügen, muss sich nur von uns anstecken lassen, mit Mahler und seiner siebten Symphonie.

Markus Poschner: "Ich freue mich sehr darauf, unseren Bremer Mahler-Zyklus weiter zu vervollständigen. In dieser geheimnisvollen Welt fühlen wir uns herrlich zu Hause. Die Bremer Philharmoniker sind außerdem zu einem grandiosen Mahler-Orchester geworden."

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Mittwoch, Oktober 16, 2013

5nachsechs (Mi. 16 Okt, 2013 6:05 pm - 7:05 pm)

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Bremer

die afterwork-konzerte der bremer philharmoniker

werke und arien von vivaldi, händel und purcell 
u. a. sinfonia rv 116 und "lascia ch’io pianga" aus rinaldo

nadja stefanoff, mezzosopran; friederike westerhaus, moderation; olof boman, dirigent


antonio vivaldi (1678-1741)
sinfonie rv 116
arien aus orlando furioso

georg friedrich händel (1685-1759)
auszüge aus rinaldo

henry purcell (1659-1695)
auszüge aus dido and aeneas

spannendes format, ungewöhnliche uhrzeit, großes glück – für sie!

Nun schon in der dritten Saison in Folge begrüßen die Bremer Philharmoniker Sie zu einer ungewöhnlichen Uhrzeit in der Glocke: um 18.05 Uhr zu den 5nachsechs Afterwork-Konzerten. Für jeden, der sich nach dem Arbeitstag eine gute Stunde Auszeit gönnen möchte. Egal ob Familienvater, Geschäftsführerin, Busfahrer, Bürostuhlakrobatin oder Shoppingqueen, um fünf nach sechs fängt die ganz persönliche Alltagsauszeit an.

– kommen, wie man gerade ist, kein Umziehen, Krawatte binden oder Kleid aussuchen
– den "ganzen Tag" zusammen mit Jacke, Laptop- oder Einkaufstasche an der Garderobe abgeben
– sich einen Platz suchen, der einem gefällt
– und: genießen

 Dieses Format bietet den Genuss von einer Stunde klassischer Musik. Die Bremer Philharmoniker holen interessante Gäste auf die Bühne, präsentieren ausgesuchte Werke, Überraschungen und Neues.
– es wird geredet und gelacht
– ganz ohne Pause
– mit voller Orchesterbesetzung

Karten erhalten Sie im Vorverkauf beim Ticketservice in der Glocke, bei Nordwest-Ticket und allen angeschlossenen Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse in der Glocke.
Einzelkarten: 17 Euro | ermäßigt: 12 Euro
5nachsechs-Abo: 68 Euro (5 Karten, nicht personen- und termingebunden)

Sonntag, Oktober 27, 2013

2. kammermusik am sonntagmorgen (So. 27 Okt, 2013 11:30 am - 12:30 pm)

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Bremer

trios für klarinette, violoncello und klavier

werke von johannes brahms und ludwig van beethoven

raphael schenkel, klarinette; johannes krebs, violoncello; caspar frantz, klavier


ludwig van beethoven (1170-1827)
trio für klarinette, violoncello und klavier op. 11 gassenhauer-trio

johannes brahms (1833-1897)
trio für klarinette, violoncello und klavier op. 114

exquisit und ausgesucht – die kammermusiken am sonntagmorgen

Eine weitere Gelegenheit für sonntägliches Konzertvergnügen bietet die Kammermusik am Sonntagmorgen. Im Theater am Goetheplatz (Foyer) können Sie bei der wohl intimsten Art des Musizierens – der Kammermusik – ausgesuchte Stücke erleben. Die familiäre Atmosphäre und das exquisite Programm machen diese Reihe zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. Näher kann man den Musikern kaum kommen. Abgerundet wird der Sonntagvormittag durch das Team des Theatro, das Ihnen bei den Kammermusiken seinen gewohnt herzlichen und professionellen gastronomischen Service anbieten wird.

Eintrittskarten erhalten Sie an der Tageskasse
Erwachsene: 10 €, BHS 5 €, Kinder unter 14 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen frei

Montag, Oktober 28, 2013

2. philharmonisches konzert (Mo. 28 Okt, 2013 8:00 pm - 9:00 pm)

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Bremer

"bestechende tonbeseeltheit"

werke von modest mussorgsky, sergej prokofiew und pjotr iljitsch tschaikowsky

arabella steinbacher, violine; vassilis christopoulos, dirigent


"bestechende tonbesseltheit"

modest mussorgsky (1839-1881)

ouvertüre zu chowanschtschina

sergej prokofiew (1891-1953)

konzert für violine und orchester nr. 1 d-dur op. 19

pjotr iljitsch tschaikowsky (1840-1893)

symphonie nr. 6 h-moll op. 74 pathètique

Die wörtliche Übersetzung wäre "frühzeitiger Anwender", doch das englische "Early Adopter" klingt eindeutig besser. Gemeint sind damit jene, die Trends früh aufgreifen und präsentieren. Wie die Bremer Philharmoniker – die manchen Solisten bereits im Angebot haben, wenn dessen Karriere noch eine ganz frische ist. Bei Arabella Steinbacher war das der Fall. Als die damals 25-Jährige 2007 in Bremen Beethoven spielte, war der Star in ihr gerade erst geboren. Mittlerweile zählt sie zu den ganz Großen der Violine, bei ihr versäumt kein Kritiker, auf den besonderen Farbton in ihrem Spiel hinzuweisen. Von "purer Tonschönheit" schreibt das Fachmagazin Fono Forum, von "bestechender Tonbeseeltheit". Tonbeseelt ist auch Tschaikowskys Sechste: Er habe in diese Symphonie seine "ganze Seele gelegt", sagte der Komponist. Und er sei "stolzer auf sie als auf alle meine anderen Kompositionen". Zu Recht: Die "Pathe´tique" ist bewegend, ergreifend, rätselhaft – und einfach begeisternd gute Musik.

Arabella Steinbacher: "Das 1. Prokofiew Violinkonzert mag ich besonders gern, da es im Gegensatz zum 2. Violinkonzert sehr verträumt ist. Es entführt mich jedes Mal in eine Märchenwelt, in der ich Fabelwesen um mich sehe. Bisher habe ich die Bremer als ein sehr herzliches Publikum erlebt, darauf freue ich mich auch diesmal wieder sehr!"

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Dienstag, Oktober 29, 2013

2. philharmonisches konzert (Di. 29 Okt, 2013 8:00 pm - 9:00 pm)

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Bremer

"bestechende tonbeseeltheit"

werke von modest mussorgsky, sergej prokofiew und pjotr iljitsch tschaikowsky

arabella steinbacher, violine; vassilis christopoulos, dirigent


 

"bestechende tonbesseltheit"

modest mussorgsky (1839-1881)

ouvertüre zu chowanschtschina

sergej prokofiew (1891-1953)

konzert für violine und orchester nr. 1 d-dur op. 19

pjotr iljitsch tschaikowsky (1840-1893)

symphonie nr. 6 h-moll op. 74 pathètique

Die wörtliche Übersetzung wäre "frühzeitiger Anwender", doch das englische "Early Adopter" klingt eindeutig besser. Gemeint sind damit jene, die Trends früh aufgreifen und präsentieren. Wie die Bremer Philharmoniker – die manchen Solisten bereits im Angebot haben, wenn dessen Karriere noch eine ganz frische ist. Bei Arabella Steinbacher war das der Fall. Als die damals 25-Jährige 2007 in Bremen Beethoven spielte, war der Star in ihr gerade erst geboren. Mittlerweile zählt sie zu den ganz Großen der Violine, bei ihr versäumt kein Kritiker, auf den besonderen Farbton in ihrem Spiel hinzuweisen. Von "purer Tonschönheit" schreibt das Fachmagazin Fono Forum, von "bestechender Tonbeseeltheit". Tonbeseelt ist auch Tschaikowskys Sechste: Er habe in diese Symphonie seine "ganze Seele gelegt", sagte der Komponist. Und er sei "stolzer auf sie als auf alle meine anderen Kompositionen". Zu Recht: Die "Pathe´tique" ist bewegend, ergreifend, rätselhaft – und einfach begeisternd gute Musik.

Arabella Steinbacher: "Das 1. Prokofiew Violinkonzert mag ich besonders gern, da es im Gegensatz zum 2. Violinkonzert sehr verträumt ist. Es entführt mich jedes Mal in eine Märchenwelt, in der ich Fabelwesen um mich sehe. Bisher habe ich die Bremer als ein sehr herzliches Publikum erlebt, darauf freue ich mich auch diesmal wieder sehr!"

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