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Samstag, November 25, 2017
Februar 2015

Sonntag, Februar 08, 2015

6. Philharmonisches Konzert (So. 8 Feb, 2015 11:00 am - 12:00 pm)

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Bremer

AN DIE GRENZE – DAS FESTIVAL

Franz Schubert/Hans Zender
>Schuberts "Winterreise"

Christoph Prégardien, Tenor
Markus Poschner, Dirigent


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TAG 1

Franz Schubert (1797–1828)/Hans Zender (*1936)
> Schuberts "Winterreise" – eine komponierte Interpretation

Christoph Prégardien, Tenor
Markus Poschner, Dirigent

Sein halbes Musikerleben, sagt Hans Zender, habe er damit verbracht, als Dirigent Werke originalgetreu wiedergeben zu lassen. "Aber irgendwann entsteht beim Interpretieren der Wunsch, das weiterzuführen, als Musik über Musik, aus der Zu- kunft gesehen: Was ist aus Schubert geworden?" 1993 beantwortete er diese Frage mit einer "Komponierten Interpretation " des Liedzyklus "Winterreise". Es bleibt – der Titel sagt es – "Schuberts Winterreise", aber gelesen mit Augen und gehört mit Ohren von heute. Schuberts Klavierpart transformiert Zender auf ein Instrumentalensemble der Vielfarbigkeit, mit Wind- und Regenmaschinen, mit Ak- kordeon und Saxofon. Dem Sänger stocken mitunter die Worte, man hört die Stolpersteine seiner Winterwanderung, die Abgründe auf seinem Weg. Radikal plastisch, betont subjektiv und in frostiger Klarheit.

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Montag, Februar 09, 2015

6. Philharmonisches Konzert (Mo. 9 Feb, 2015 8:00 pm - 9:00 pm)

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Bremer

AN DIE GRENZE – DAS FESTIVAL

Werke von Franz Schubert und Mísia

Mísia, Gesang
Markus Poschner, Dirigent


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Weitere Karten erhalten Sie evtl. noch direkt beim Ticket-Service in der Glocke:
Domsheide 6-8, 28195 Bremen
Tel 0421-33 66 99
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online Programmheft

TAG 2

Franz Schubert (1797–1828)
> Symphonie Nr. 8 h-Moll D 759 "Unvollendete"

Mísia
> Tributo to Amália Rodrigues, weitere Fado-Lieder sowie Lieder von Franz Schubert

Mísia, Gesang
Markus Poschner, Dirigent

"Saudade" ist das Zauberwort des Fado. Es ist etwas schwer Fassbares zwischen Melancholie und Sehnsucht, der portugiesische Blues ist davon getränkt. Fado ist schwermütig und "triste", letzteres bitte mit portugiesischem Zungenschlag, also als "trischte" ausgesprochen. Mísia ist die derzeit populärste unter den Fadista, die "Königin des Fado" mischt traditionelles Liedgut mit neuen Tönen und Texten. Den Blues am anderen Ende des alten Europas, in Wien, hatte Franz Schubert. Auch seine Musik ist durchtränkt von Melancholie und Sehnsucht, vom Suchen und nie Ankommen. Seine Unvollendete ist dunkel und bitter. "Trischte", so würden es die Portugiesen nennen.

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Dienstag, Februar 10, 2015

6. Philharmonisches Konzert (Di. 10 Feb, 2015 8:00 pm - 9:00 pm)

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Bremer

AN DIE GRENZE – DAS FESTIVAL

Werke von Franz Schubert und Jean Sibelius

Markus Poschner, Dirigent


online Programmheft

TAG 3

Jean Sibelius (1865–1957)
> Symphonie Nr. 7 C-Dur op. 105

Franz Schubert (1797–1828)
> Symphonie Nr. 9 C-Dur D 944

Markus Poschner, Dirigent

Der dritte Tag erreicht die Grenzen. Zwei letzte Symphonien stehen sich gegen- über. Die letzte Symphonie des ewigen Sängers Franz Schubert ist die längste ihrer Zeit, erst Bruckner wird im zeitlichen Umfang darüber hinausgehen. Eine Symphonie, die "uns in eine Region entführt, wo wir vorher gewesen zu sein uns nirgends erinnern können", so beschrieb sie ihr Finder Robert Schumann. Schubert selbst und seine Zeitgenossen haben sie ja nie gehört, zu schwer, unmäßig erschien sie allen. Und Jean Sibelius 100 Jahre später? Wird seine letzte Symphonie noch ausladender? Nein – sie ist das Gegenmodell: 20 Minuten kurz, hoch konzentriert und potenziert, eine Essenz. Sir Simon Rattle hat einmal gesagt: Wenn ein Tropfen dieser Musik die Haut berührt, frisst er sich bis zum Knochen durch. Sibelius’ Siebte spielt scheinbar nicht in dieser Welt, sie ist Musik aus einer anderen Sphäre.

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Sonntag, Februar 22, 2015

5. Kammermusik am Sonntagmorgen (So. 22 Feb, 2015 11:30 am - 12:30 pm)

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Bremer

MUSIK AM HOFE FRIEDRICHS DES GROSSEN

Werke um Carl Philipp Emanuel Bach


"Er ist der Vater; wir sind die Bubn. Wer von uns was Rechtes kann, hat’s von ihm gelernt." Wolfgang Amadeus Mozart über Carl Philipp Emanuel Bach

Ines Huke-Siegler, Bettina Blum, Violine
Annette Stoodt, Viola
Frauke Hess, Gambe
Thorsten Johann, Cembalo

Donnerstag, Februar 26, 2015

Musiktheater - Premieren (Do. 26 Feb, 2015 7:30 pm - 8:30 pm)

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Bremer

IM WEISSEN RÖSSL
von Ralph Benatzky

Daniel Mayr, Musikalische Leitung
Sebastian Kreyer, Regie


Für das Theater Bremen sind die Bremer Philharmoniker mit ihrem GMD Markus Poschner der wichtigste Partner im Musiktheater. Von der großen Wagner Besetzung bis zum kleinen Tango-Orchester, vom Barockoratorium bis zu einer Uraufführung, von Familienkonzerten bis hin zu Opern- und Chorgalas: unter -schiedlichste Stile und Epochen, verschiedenste Anforderungen und Konzepte sorgen auch in der Saison 2014/2015 für überraschend Neues und für ungewöhnliche Perspektiven auf das vermeintlich Bekannte. Das Theater Bremen freut sich auf viele spannende Musiktheaterabende mit den Bremer Philharmonikern – und zusammen mit ihnen freuen wir uns auf Sie!

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