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Samstag, November 25, 2017
Februar 2016

Montag, Februar 01, 2016

6. Philharmonisches Konzert (Mo. 1 Feb, 2016 8:00 pm - 9:00 pm)

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Bremer

AN DIE GRENZE – DAS FESTIVAL

Werke von Hans von Bülow, Richard Wagner, Franz Hummel

Alexandra Steiner, Sopran
Dominik Köninger, Bariton
Markus Poschner, Dirigent


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TAG 2

Hans von Bülow (1830–1894)
> »Nirwana« Orchesterphantasie op. 20

Richard Wagner (1813–1883)
> »Tannhäuser« Ouvertüre und Venusbergmusik
> Huldigungsmarsch für Ludwig II.

Franz Hummel (*1939)
> Arien und Szenen aus »Ludwig II.«

Alexandra Steiner, Sopran
Dominik Köninger, Bariton
Markus Poschner, Dirigent

Hans von Bülow wusste, wie man neugierig macht. über seine Tondichtung »Nirwana« sprach er mit nicht nur leichter Ironie im Unterton von einem »Selbstmordversuch in Tönen«. Eher ernst gemeint dagegen diese Charakterisierung: »Die inbrünstige Sehnsucht nach Erlösung aus den Qualen des individuellen Daseins in leidenschaftlichem Kampfe mit einem heftigen, an das Leben geklammerten Willen«. Erlösung – Inbrunst – Leidenschaft – Sehnsucht: Diesen Vierklang an der Grenze zum Metaphysischen wusste keiner wirkungsvoller anzustimmen als Richard Wagner. Und keiner folgte diesem Vierklang hingebungsvoller als Ludwig II. Der Märchenkönig, »so schön und geistvoll, seelenvoll und herrlich«, wie ihn Wagner einmal charakterisierte. Schön, geistvoll, seelenvoll und herrlich: über wenige Musicals kann man das sagen. Wohl aber über »Ludwig II. – Sehnsucht nach dem Paradies« von Franz Hummel, im Jahr 2000 im Musicaltheater Neuschwanstein uraufgeführt. Der Kini, nie war er so präsent in Bremen wie an diesem zweiten Tag.

Dienstag, Februar 02, 2016

6. Philharmonisches Konzert (Di. 2 Feb, 2016 8:00 pm - 9:00 pm)

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Bremer

AN DIE GRENZE – DAS FESTIVAL

Anton Bruckner: Symphonie Nr. 7 E-Dur WAB 107

Markus Poschner, Dirigent


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TAG 3

Anton Bruckner (1824–1896)
> Symphonie Nr. 7 E-Dur WAB 107
»Seiner Majestät dem Könige Ludwig II. von Bayern in tiefster Ehrfurcht gewidmet«

Markus Poschner, Dirigent

Noch einmal König Ludwig: Ihm hat Anton Bruckner seine siebte Symphonie gewidmet, ja zu Füßen gelegt: »Eure königliche Majestät! Aufs tiefste ergriffen und im höchsten Gefühl der Freude bitte ich allerunterthänigst, Euere Majestät wolle allergnädigst gestatten, daß ich für die mir durch Allerhöchste Entschließung Euerer königlichen Majestät gewordene Allerhöchste Auszeichnung: die allerunterthänigste Widmung meiner VII. Sinfonie Allergnädigst entgegenzunehmen – Euerer königlichen Majestät meinen ehrfurchtsvollsten, im tiefsten Herzen gefühlten Dank zu Füßen legen dürfe!« Präsenter in diesem prächtigen Werk ist aber Richard Wagner. Er starb während Bruckners Arbeit am zweiten Satz, der einer der bewegendsten Trauermärsche der Musikgeschichte wurde. »Ja, meine Herren, das Adagio habe ich wirklich auf den Tod des Großen, Einzigen geschrieben – teils in Vorahnung, teils als Trauermusik nach der eingetretenen Katastrophe«, so Bruckner. Es erklingen ganz zentral vier Wagner-Tuben, wie Wagner sie einst eigens für den »Ring« hat anfertigen lassen, ihr charakteristisch dunkler, edler Klang ist wie ein Echo Wagners in Bruckners Symphonie. Die aber keinen König brauchte und noch nicht einmal einen Meister Wagner, um zu den ganz großen Bruckner-Symphonien zu werden. Die Siebte sei, sagte der renommierte Dirigent Hermann Levi, »das bedeutendste sinfonische Werk seit Beethovens Tod.«

Sonntag, Februar 07, 2016

7. Sonderkonzert (So. 7 Feb, 2016 11:00 am - 12:00 pm)

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Bremer

MEHR ALS WORTE
Benefizkonzert zugunsten des Vereins Stimme e. V.

SEXTETTO CON BRIO

Rose Eickelberg, Idee und Konzept
Claudia Spörri, Rezitation


SEXTETTO CON BRIO

Rose Eickelberg, Schlagzeug
Christa Schmidt-Urban, Kontrabass
Hannah Weber, Violoncello
Steffen Drabek, Viola
Oleg Douliba, Florian Baumann, Violine

Claudia Spörri, Rezitation


Geschwister von Kindern mit Behinderungen haben es oftmals nicht leicht. Schon früh wird von ihnen ein besonderes Maß an Rücksicht, Geduld und Verständnis erwartet. Da braucht es manchmal einen Ort, an dem sie sich mit Kindern austauschen können, die in einer ähnlichen familiären Situation aufwachsen. Der Verein Stimme e. V. bietet mit besonderen Seminaren und Workshops Raum für solche Begegnungen. Für die Musiker des Bremer Philharmoniker e. V. ist es eine Herzensangelegenheit, das Engagement des Vereins Stimme e. V. zu unterstützen. Ihr Benefizkonzert »Mehr als Worte« sagt mehr als 1000 Worte – es verbindet Lesung mit Musik und hilft dort, wo Hilfe notwendig ist.

Der Eintritt ist frei
Um Spenden wird gebeten.

Samstag, Februar 13, 2016

Musiktheater - Premieren (Sa. 13 Feb, 2016 12:00 am - 1:00 am)

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Bremer

WOZZECK
von Alban Berg

Markus Poschner, Musikalische Leitung
Paul-Georg Dittrich, Regie


Für das Theater Bremen sind die Bremer Philharmoniker mit ihrem GMD Markus Poschner der wichtigste Partner im Musiktheater. Von der großen Wagner Besetzung bis zum kleinen Tango-Orchester, vom Barockoratorium bis zu einer Uraufführung, von Familienkonzerten bis hin zu Opern- und Chorgalas: unter -schiedlichste Stile und Epochen, verschiedenste Anforderungen und Konzepte sorgen auch in der Saison 2014/2015 für überraschend Neues und für ungewöhnliche Perspektiven auf das vermeintlich Bekannte. Das Theater Bremen freut sich auf viele spannende Musiktheaterabende mit den Bremer Philharmonikern – und zusammen mit ihnen freuen wir uns auf Sie!

Sonntag, Februar 14, 2016

3. Himmlisches Sonntagsvergnügen (So. 14 Feb, 2016 3:30 pm - 4:30 pm)

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Bremer

SURPRISE

Duo Plus

Gert Gondosch, Violine
Benjamin Stiehl, Violoncello
Florian Baumann, Moderation


Dem Himmel so nah – in einem der interessantesten Zeugnisse deutscher Architektur der 1920er Jahre erleben Sie einen einzigartigen Nachmittag! Himmlisches Sonntagsvergnügen nennt sich die kleine, feine Reihe des Bremer Philharmoniker e.V., mit der Sie das atemberaubende Ambiente des Himmelssaals zusammen mit ausgesuchter Kammermusik der Bremer Philharmoniker erleben können. Dazu gibt es Kaffee und Kuchen satt. Genießen Sie eine abwechslungs-reiche und überraschende musikalische Melange, die diesen Nachmittag im Himmelssaal zu einem unvergesslichen Ereignis macht. übrigens ein perfektes Geschenk – ideal auch zu Weihnachten!

Sonntag, Februar 21, 2016

6. Kammermusik am Sonntagmorgen (So. 21 Feb, 2016 11:30 am - 12:30 pm)

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Bremer

SONATEN FÜR VIOLINE UND KLAVIER

 


»Ein Roman ist wie der Bogen einer Geige und ihr Resonanzkörper wie die Seele des Lesers.« Stendhal

Franz Schubert (1797–1828)
> Sonate (Duo) A-Dur op. posth. 1462-D 574

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
> Sonate G-Dur op. 30 Nr. 3

César Franck (1822–1890)
> Sonate A-Dur

Christine Lahusen, Violine
Heidi Schubert-Hornung, Klavier

Montag, Februar 22, 2016

7. Philharmonisches Konzert (Mo. 22 Feb, 2016 8:00 pm - 9:00 pm)

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Bremer

BACH PUR

Deborah York, Sopran
Reinhard Goebel, Dirigent


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TAG 1

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
> Ouvertüre D-Dur Nr. 4 BWV 1069

Johann Christian Bach (1735–1782)
> »La Tempesta« Kantate für Sopran und Orchester

Wilhelm Friedemann Bach (1711–1784)
> Symphonie D-Dur Falck 64

Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788)
> Symphonie D-Dur Wq 176

Deborah York, Sopran
Reinhard Goebel, Dirigent

»Ich breche ab, und sage nicht mehr, als dass diejenigen Recht zu haben scheinen, welche viel Künstler gehört, aber doch alle bekennen, es sey nur ein Bach in der Welt gewesen; und ich thue noch hinzu, dass die bachischen Schuhe wenigen gerecht sind« – so beendete der Musik chronist Jakob Adlung 1758 in seiner »Anleitung zu der musikalischen Gelahrtheit« das Kapitel über Johann Sebastian Bach. Es sei nur ein Bach in der Welt gewesen? Adlung konnte es in diesen Jahren noch nicht vollumfänglich erfasst haben, aber der nachgeborenen Bache waren es viele. Und unter den Söhnen des alten Johann Sebastian passten manche sehr wohl in seine – in der Tat gigantisch großen – Schuhe, jeder auf seine Art. Ja, zu ihrer Zeit waren sie mehr in Mode als der Vater. Johann Christian mit seiner italienischen Eleganz, Carl Philipp Emanuel mit seinem so individualisiert-empfindsamen Stil, allen voran aber Wilhelm Friedemann, das querdenkende Originalgenie – er, so Carl Philipp Emanuel über seinen älteren Bruder, »konnte unsern Vater eher ersetzen, als wir alle zusammengenommen«.

Dienstag, Februar 23, 2016

7. Philharmonisches Konzert (Di. 23 Feb, 2016 8:00 pm - 9:00 pm)

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Bremer

BACH PUR

Anette Behr-König, Violine
Andrew Malcolm, Oboe
Ragna Schirmer, Klavier
Reinhard Goebel, Dirigent


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TAG 2

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
> Pasticcio-Konzert D-Dur BWV 1045/249 für Violine, Oboe und Orchester

Johann Christoph Friedrich Bach (1732–1795)
> Concerto grosso Es-Dur »per pianoeforte« (1792)

Wilhelm Friedemann Bach (1711–1784)
> Symphonie B-Dur Falck 70

Johann Christian Bach (1735–1782)
> Ouvertüre zu und Suite aus »Amadis de Gaule«

Anette Behr-König, Violine
Andrew Malcolm, Oboe
Ragna Schirmer, Klavier
Reinhard Goebel, Dirigent

»Ich breche ab, und sage nicht mehr, als dass diejenigen Recht zu haben scheinen, welche viel Künstler gehört, aber doch alle bekennen, es sey nur ein Bach in der Welt gewesen; und ich thue noch hinzu, dass die bachischen Schuhe wenigen gerecht sind« – so beendete der Musik chronist Jakob Adlung 1758 in seiner »Anleitung zu der musikalischen Gelahrtheit« das Kapitel über Johann Sebastian Bach. Es sei nur ein Bach in der Welt gewesen? Adlung konnte es in diesen Jahren noch nicht vollumfänglich erfasst haben, aber der nachgeborenen Bache waren es viele. Und unter den Söhnen des alten Johann Sebastian passten manche sehr wohl in seine – in der Tat gigantisch großen – Schuhe, jeder auf seine Art. Ja, zu ihrer Zeit waren sie mehr in Mode als der Vater. Johann Christian mit seiner italienischen Eleganz, Carl Philipp Emanuel mit seinem so individualisiert-empfindsamen Stil, allen voran aber Wilhelm Friedemann, das querdenkende Originalgenie – er, so Carl Philipp Emanuel über seinen älteren Bruder, »konnte unsern Vater eher ersetzen, als wir alle zusammengenommen«.

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